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SC DHfK Leipzig verpflichtet russischen Nationalspieler

Transfercoup SC DHfK Leipzig verpflichtet russischen Nationalspieler

Diese Reise hat sich gelohnt. Handball-Geschäftsführer Karsten Günther und Trainer Christian Prokop waren in der vergangenen Woche für den SC DHfK Leipzig in St. Petersburg unterwegs. Zurückgekommen sind sie mit einem unterschriebenen Spielervertrag.

Von links: Dhfk-Trainer Christian Prokop, Neuzugang Sergey Zhedik und Handball-Geschäftsführer Karsten Günther.

Quelle: privat

Leipzig. Sergey Zhedik verstärkt den SC DHfK Leipzig in der 1. Handball-Bundesliga. Der 24 Jahre alte Rückraumspieler wechselt vom russischen Erstligisten SKIF Krasnodar nach Deutschland. "An ihm waren mehrere Verein interessiert", berichtete Günther. Am Ende haben die Leipziger das Rennen gemacht. "Wir haben Sergey schon ein halbes Jahr beobachtet", verriet der Geschäftsführer, der den Neuzugang für zwei Jahre unter Vertrag genommen hat.

Zhedik hat eine eindrucksvolle Saison in Russland hingelegt. Mit seinem Klub wurde er Fünfter. Weit wichtiger für den SC DHfK: Zhedik war der beste Torschütze der Liga. Der im moldawischen Chisinau geboren Shouter begann in seiner Heimatstadt mit dem Handballsport und wechselte später zum russischen Serienmeister Medvedi Tschechow in die zweite Mannschaft. Dort wurden bereits internationale Scouts auf den 1,97-Meter-Mann aufmerksam. HC Metalurg Skopje lockte ihn vor zwei Jahren mit der Aussicht auf Einsätze in der Champions League nach Mazedonien. Ein Schritt, der für Zhedik offenbar zu früh kam. Er spielte nur selten.

SKIF Krasnodar verpflichtete ihn schließlich und machte aus ihm einen Nationalspieler. Russlands Auswahl-Coach Dimitri Torgowanow setzte ihn dieses Jahr auch erstmals beim Länderspiel gegen Ungarn ein. Zhedik dankte es mit fünf Toren. Während der 95 Kilo schwere Rechtshänder im Verein vorrangig auf der linken Seite zum Einsatz kam, agierte er für die Nationalmannschaft auch im rechten Rückraum.

Neue Mannschaft nimmt Form an

"Sergey freut sich auf Leipzig und lernt bereits fleißig Deutsch", so Günther. Er wird Ende Juni in Leipzig erwartet. Zuvor spielt er mit der russischen Auswahl noch in der EM-Qualifikation und feiert nebenbei seinen 25. Geburtstag.

Damit bekommt die Leipziger Mannschaft für die neue Saison immer mehr ihr Gesicht. Bereits fest standen die Transfers von Torhüter Milos Putera (TV Großwallstadt), Aivis Jurdsz (ThSV Eisenach), Marvin Sommer (Aue) und Benjamin Meschke (Bergischer HC). Mit Hugo Lopez (Großwallstadt) ist sich der Verein einig, er bessert derzeit noch die Familienkasse bei einem Turnier in Katar auf.

Verlassen werden die Mannschaft nach jetzigem Stand Uli Streitenberger (Karriereende), René Boese, Sebastian Greß (beide HC Elbflorenz), Marc Pechstein (Empor Rostock) und Henrik Ruud Tovas. Der norwegische Torhüter hielt sich in der vergangenen Woche in seiner Heimat auf und verhandelte nebenbei mit interessierten Vereinen. "Es ist noch nichts spruchreif", sagte der Publikumsliebling gegenüber LVZ.de. Durchgesickert: Es gibt berechtigte Hoffnung, dass er in Sachsen bleibt.

Vor einem Wechsel steht auch Max Emanuel. Offen ist allerdings für wen der 20-Jährige künftig auf Torejagd geht. Die große Verabschiedung der Abgänge soll beim letzten Saisonspiel gegen TV Hüttenberg am 7. Juni (Anwurf 17 Uhr in der Arena) erfolgen.

 Matthias Roth

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SC DHfK Leipzig, Am Sportforum 10, 04105 Leipzig
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