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SC DHfK Leipzig will gegen Abstiegskandidaten hellwach bleiben – „Wir müssen uns strecken“

SC DHfK Leipzig will gegen Abstiegskandidaten hellwach bleiben – „Wir müssen uns strecken“

Vom Tabellenstand her eine leichte Aufgabe: Der SC DHfK Leipzig ist am Sonnabend in der 2. Handball-Bundesliga (19.30 Uhr) beim 16. HG Saarlouis zu Gast. Alles andere als ein Sieg steht nicht zur Debatte.

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Ganz stark in Saarlouis: Philipp Weber warf beim 28:25-Sieg in der vergangenen Saison zehn Tore.

Quelle: Keil

Leipzig. Dennoch: Die Leipziger sind gewarnt.

"Saarlouis ist eine eingeschworene Mannschaft, ein unangenehmer Gegner in einer hitzigen Atmosphäre. Da müssen wir uns strecken und versuchen, mit Tempo, guter Abwehr und starken Torhütern unser Spiel zu machen", sagte Rückraumspieler Philipp Weber. Ein Blick in die Historie gibt ihm Recht. Die Spiele gegen die Saarländer waren für die Leipziger stets knapp. In der vergangenen Saison reichte es beim 30:28 und 28:25 zumindest für vier Punkte. In Spieljahr davor setzte es zwei Niederlagen.

Inzwischen hat sich auf beiden Seiten einiges getan. Saarlouis steht Star und Trainersohn Tim Suton nicht mehr im Aufgebot. Der Rückraumakteur wechselte zu den Rhein-Neckar-Löwen in die 1. Bundesliga. Für DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther ist das unerheblich. „Dafür haben sie Jonas Faulenbach aus Hüttenberg geholt“, warnt er vor einer Schwächung. Allerdings ist der Einsatz des Neuzugangs unwahrscheinlich. Der 24-Jährige leidet noch an einer Handverletzung. Im HG-Tor steht Patrick Schulz, vergangenes Jahr noch für den Leipziger Stadtrivalen SG LVB aktiv.

Die Grün-Weißen wollen ihre makellose Bilanz behalten und mit 18:0 Punkten im Gepäck zurück nach Leipzig fahren. Möglicherweise kann Trainer Christian Prokop für das Unternehmen Auswärtssieg auf Franz Semper zurückgreifen. Der Jungstar musste am vergangenen Sonntag gegen Baunatal mit einer Bänderdehnung pausieren, ist jetzt aber wieder fit.

Zurück in die Ernst-Grube-Halle

Auf der Erfolgswelle will der SC DHfK auch in der kommenden Woche weiter surfen. Am Dienstag steht das Pokalspiel gegen Hüttenberg (Anwurf 19.30 Uhr) auf dem Programm. Dafür geht es zurück in die alten Heimstätte Ernst-Grube-Halle. „Der Vorverkauf läuft ordentlich“, so Günther.

Am Sonnabend folgt dann der Ostklassiker gegen den HC Empor Rostock (Anwurf 19.30 Uhr) in der Arena. Die Ostseestädter haben gerade den Trainer gewechselt und erwarten sich unter der Führung von Aaron Ziercke, einst Profi beim Gummersbach, Hameln und Minden, kräftigen Rückenwind in der Meisterschaft.

Mit einem weiteren Erfolg hätten die Leipziger dann 20:0 Punkte auf dem Konto. Übrigens: In den vergangenen beiden Jahren reichten 49 Zähler für den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Der SC DHfK müsste in den dann verbleibenden 28 Spielen noch 29 Punkte einsammeln.

Matthias Roth

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