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SC DHfK Leipzig wirft Seitle raus – Milosevic und Weber bekommen Verwarnungen

SC DHfK Leipzig wirft Seitle raus – Milosevic und Weber bekommen Verwarnungen

Der SC DHfK Leipzig hat sich mit sofortiger Wirkung von Spielmacher Philipp Seitle getrennt. Dem 28-Jährigen wurde wegen erneuten disziplinarischen Verstößen gekündigt, teilte der Verein am Montag mit.

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Philipp Weber gehört bei den Leipziger Handballern zu den besten Torschützen.

Quelle: Rainer Justen

Leipzig. Alen Milosevic und Philipp Weber wurden wegen Disziplinverstößen verwarnt, bleiben aber im Kader und erhalten eine Chance zur Wiedergutmachung.

„Wir bedauern diesen Schritt sehr, doch Philipp hat trotz mehrmaliger Besserungsgelöbnisse nicht die richtige Einstellung zum Leistungssport gefunden. Es ist ein Punkt erreicht, an dem wir das nicht länger tolerieren können“, sagte Geschäftsführer Karsten Günther. Auch Milosevic und Weber hätten sich als Vorbilder nicht so verhalten, wie der Verein es erwarte. Die beiden Neuzugänge bekommen im Gegensatz zu Seitle noch eine Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Laut Günther werden sie am Mittwoch beim Ost-Derby gegen den EHV Aue ab 19.30 Uhr in der Arena Leipzig zum Kader gehören.

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Philipp Seitle wird künftig nicht mehr für den SC DHfK spielen.

Quelle: Christian Nitsche

Seitle führte die Leipziger 2011 in überragender Form und als Publikums-Liebling in die zweite Handballbundesliga. Doch nach zwei Jahren in der Messestadt verließ er den SC DHfK und schloss sich Bundesliga-Aufsteiger TV Neuhausen an. Nach nur einem halben Jahr und wenig Einsatzzeiten kehrte der Spielmacher im Dezember 2012 nach Leipzig zurück, um die Mannschaft im Abstiegskampf zu unterstützen - mit Erfolg.

Zu seiner bestechenden Form des Aufstiegsjahres fand der Spielmacher nie zurück. Als die aktuelle Saison begann, schaffte es der Rückraumschütze wegen mangelnder Fitness oft nicht in den Kader von Trainer Christian Prokop. Zuletzt musste er wegen einer Verletzung der Achillessehne lange pausieren. Seitle hatte bei den Leipzigern einen Vertrag bis zum Sommer 2015.

Anne Grimm/ Matthias Roth

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