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SC DHfK legt vor - Strosack bleibt Leipziger - Binder im All Star Team

Handball-Bundesliga SC DHfK legt vor - Strosack bleibt Leipziger - Binder im All Star Team

SC DHfK und RB Leipzig spielen an einem Tag. Diese Konstellation ging am vergangenen Sonnabend mit zwei Siegen auf. Nun folgt Teil zwei, in Erlangen und München. Zuvor hat Peter Strosack seinen Vertrag verlängert, Lukas Binder spielt im All Star Team.

Peter Strosack hat in Leipzig einen Vertrag bis 2019 erhalten.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Peter Strosack war ein Blitztransfer im vergangenen Januar und hat seine Chance genutzt. Der SC DHfK Leipzig hat den Vertrag mit dem flinken Rechtsaußen jetzt um zwei Jahre bis 2019 verlängert. „Peter hat sich in der zurückliegenden Zeit stetig weiterentwickelt und mit guten Leistungen überzeugt. Er ist ein Spieler, der mit seinen Charaktereigenschaften super in unser Team passt und der auch im Training immer vollen Einsatz zeigt“, sagte DHfK-Trainer Christian Prokop.

Rückblick: Vor einem Jahr ging bei Lucas Krzikalla nichts mehr. Die Achillessehne schmerzte, eine Operation war unaufschiebbar. Aus den geplanten drei Monaten Pause wurden jetzt schon zwölf. Ersatz musste her und die Leipziger angelten sich Strosack. Der damals 21-jährige Linkshänder spielte zu diesem Zeitpunkt mit Bayer Dormagen in der 2. Bundesliga gegen den Abstieg.

Es folgte eine Entwicklung, die so niemand geahnt hätte. Der gebürtige Schwarzwälder zeigte gegen große Namen keine Nerven und spielte nicht nur wegen Krzikallas Verletzung regelmäßig. In seiner Premierensaison in der 1. Bundesliga steuerte er 34 Tore bei.

Erste eine eigene Verletzung in dieser Saison stoppte ihn zeitweise. Rückraumspieler Christoph Steinert musste deshalb auf die verwaiste Außenposition ausweichen. „Ich freue mich sehr, dass es mit der Vertragsverlängerung geklappt hat, denn ich fühle mich in Leipzig sehr wohl. Wir als Spieler finden beim SC DHfK Leipzig perfekte Bedingungen“, so Strosack.

Die Kaderplanung des SC DHfK ist damit schon vor Weihnachten weit fortgeschritten. Offen ist noch die Zukunft von Aivis Jurdzs und von Christoph Steinert. Der Vertrag des Letten soll voraussichtlich um ein weiteres Jahr verlängert werden. Steinert führt neben den Leipzigern auch Gespräche mit anderen Interessenten. Zuletzt hatte der HC Erlangen, Gegner des SC DHfK am Mittwoch (Anwurf 19 Uhr) Interesse am Linkshänder signalisiert. „Es ist nichts konkret“, so Steinert. Offen ist auch, wann Tobias Rivesjö nach seiner Schulteroperation wieder spielen kann.

SC DHfK beginnt eine Stunde vor RB

In der Arena Nürnberg soll für die Mannschaft von Prokop möglichst die 20-Punkte-Grenze fallen. Eine Stunde bevor die Fußballer von RB Leipzig beim FC Bayern München antreten, steht schon der SC DHfK auf der Platte. Fest steht: Abwehrchef Bastian Roscheck kann nicht spielen. Er ist gegen Balingen umgeknickt und leidet an einer Kapselverletzung.

„Sowohl wir als auch der HC Erlangen haben sich in der jüngsten Vergangenheit enorm weiterentwickelt und stetig verbessert. Die Nürnberger Region ist sehr finanzstark, daraus resultiert ein sehr routinierter und erfahrener Kader der Erlanger“, schätzt Prokop ein.

Nicolai Theilinger wurde in den vorläufigen WM-Kader berufen. Ole Rahmel belegt derzeit in der Torschützenliste den vierten Platz mit genau 100 Treffern. Die Strippen im Rückraum zieht der erfahrene Michael Haaß, dazu kommt der champions-league-erfahrene Spanier Isias Guardiola. Die Franken schnupperten zuletzt gegen die Rhein-Neckar-Löwen und beim SC Magdeburg an einer Überraschung und verloren nur knapp. Der SC DHfK ist vor dem Gegner gewarnt.

Binder steht im All Star Team

Schöne Auszeichnung für den Kapitän der Leipziger und die ganze Mannschaft: Lukas Binder wurde von Trainern der Bundesliga ins All Star Team gewählt. Sie durften für jeden Position einen Spieler nominieren. Linksaußen Binder teilt sich die Einsatzzeiten mit den beiden Weltstars Anders Eggert (Flensburg) und Gudjon Valur Sigurdsson (Rhein-Neckar Löwen). Gecoacht wird das Starensemble von DHfK-Trainer Christian Prokop, an seiner Seite hilft Ljubomir Vranjes (Flensburg). Das Spiel gegen die deutsche Nationalmannschaft wird am 3. Februar um 20.15 Uhr in der Arena Leipzig angepfiffen.

Matthias Roth

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