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SC DHfK will es RB Leipzig vormachen – Stimmgewaltige Fans gegen Rimpar benötigt

SC DHfK will es RB Leipzig vormachen – Stimmgewaltige Fans gegen Rimpar benötigt

Sie kennen und schätzen sich: DHfK-Trainer Christian Prokop und RB-Coach Achim Beierlorzer. Beide Übungsleiter drücken sich gegenseitig die Daumen im Aufstiegskampf und rufen ihre nächsten Aufgaben zum Endspiel aus.

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Wollen beide in die 1. Bundesliga: Achim Beierlorzer (links) und Christian Prokop.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Dabei sind die Vorzeichen ganz unterschiedlich. Die Fußballer müssen am Freitag gegen Darmstadt ihre Aufholjagd fortsetzen, der SC DHfK thront auf Rang eins in der Tabelle und will am Sonntag im Spitzenspiel gegen die drittplazierten Rimpar Wölfe den Aufstieg schon nahezu perfekt machen.

Das Ziel beider Mannschaft ist klar definiert: Qualifikation zur 1. Bundesliga. Sollten sie den Sprung gemeinsam schaffen, dann wäre Leipzig neben Berlin, Hannover und beim Klassenerhalt des HSV auch Hamburg, eine von vier deutschen Städten, die sowohl im Handball als auch im Fußball über ein Erstligateam bei den Männern verfügt.

Ausgerechnet jetzt haben die Handballer mit ungeahnten Problemen zu kämpfen. Ein Grippevirus hat Teile der Mannschaft lahm gelegt. Lukas Binder, Philipp Weber, Bastian Roscheck und das Trainerteam liegen flach. Um die Ansteckungskette zu unterbrechen, wurden die beiden Übungseinheiten am Dienstag und Mittwoch abgesagt.

Drei Tage müssen nun zur Vorbereitung reichen. Dabei kommt am Sonntag (Anwurf 17 Uhr) das Überraschungsteam der Saison in die Arena. DJK Rimpar, das klingt klein, nach Provinz und zwei weiteren Punkten für die Leipziger. „Das ist aber ein Wolf im Schafspelz“, warnt DHfK-Coach Christian Prokop. Im Hinspiel gewannen seine Männer zwar mit elf Toren Unterschied bei den Rand-Würzburgern. „Von diesem Spiel dürfen wir uns aber nicht blenden lassen“, so Prokop. Beim SC DHfK hat an diesem Tag alles gepasst, die Gastgeber zeigten nicht die gewohnte Leistung.

Rimpar und Leipzig verfolgen ähnliche Konzepte. Der Kader besteht zumeist aus jungen deutschen Athleten. Die Unterfranken haben daneben nur zwei Slowaken unter Vertrag genommen. Die Strategie zahlt sich bisher aus. In der vergangenen Saison schafften die Wölfe als Aufsteiger sicher den Klassenerhalt als 14. In diesem Jahr rangiert die DJK bisher an 31 von 33 Spieltagen auf einem Aufstiegsplatz.

Ein Sieg wäre für Prokop „die halbe Miete“ im Titelkampf. Sollte der Vierte vom ThSV Eisenach am Sonnabend in Emsdetten verlieren, hätte der SC DHfK mit einem eigenen Erfolg bereits acht Punkte Vorsprung auf die Thüringer bei noch vier ausstehenden Spielen. Nur noch theoretisch ließe sich der Europapokalsieger von 1966 dann abfangen.

Die Vorfreude bei den Fans ist groß. Im Vorverkauf setzte der Verein schon rund 2.000 Tickets ab. „Nach den Grippeerkrankungen brauchen wir noch einmal einen richtigen Schub vom Publikum für unser großes Ziel“, sagte DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther. Die Aufstiegsparty soll dann am 8. Mai mit einem weiteren Sieg gegen Eintracht Hildesheim folgen. Während sich die Mannschaft von Christian Prokop dann bereits zurücklehnen könnte, müssen die Fußballer von RB am selben Tag noch einmal wichtige Punkte sammeln. Der Gegner in der benachbarten Red-Bull-Arena heißt SV Sandhausen. RB könnte spätestens am 1. Juni mit einer eigenen Party nachziehen. Für diesen Tag ist das zweite Relegationsspiel gegen den Drittletzen der 1. Bundesliga angesetzt. RB hätte Heimrecht.

Matthias Roth

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