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Schon 5000 Karten verkauft: Flensburg verlegt Spiel gegen SC DHfK

Am MIttwoch kommt Hannover Schon 5000 Karten verkauft: Flensburg verlegt Spiel gegen SC DHfK

Der SC DHfK ist auch beim Meisterschaftsfavoriten von der SG Flensburg-Handewitt ein Kassenschlager. Jetzt musste die Partie verlegt werden. Zunächst kommt aber Hannover-Burgdorf am Mittwoch nach Leipzig, mit zwei Olmypiasiegern im Team.

Hannover-Coach Jens Bürkle will beim SC DHfK Leipzig punkten.

Quelle: dpa

Flensburg/Leipzig. Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben einen Ausweg aus dem Termin-Dilemma gefunden. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, wird das Bundesliga-Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig vom 2. Oktober auf den 30. November verschoben. Ursprünglich hätten die Norddeutschen nahezu zeitgleich gegen Leipzig sowie in der Champions League beim dänischen Vertreter Bjerringbro-Silkeborg antreten sollen.

Das Problem sei durch Mitwirkung des europäischen Verbandes EHF, der Handball-Bundesliga sowie der beteiligten Vereine gelöst worden, teilte der Club mit. „Ausgelöst wurde diese Terminkollision durch den dänischen Vertreter Bjerringbro-Silkeborg, der gemeinsam mit dem dänischen Fernsehsender DR auf den Spieltermin am 2. Oktober bestand“, heißt es auf der SG-Homepage.

Die Verlegung des Leipzig-Spiels bezeichnete SG-Manager Dierk Schmäschke als „Wermutstropfen“, da schon 5000 Karten verkauft worden seien. „Wir werden in den kommenden Tagen unsere Dauerkarteninhaber sowie alle anderen Kunden noch einmal gesondert über diese Verlegung, so gut es geht, informieren und hoffen auf Verständnis“, sagte Schmäschke.

Wie geplant spielt der SC DHfK am Mittwoch zu Hause gegen Hannover-Burgdorf (Anwurf 19 Uhr). Wie zuletzt der SC Magdeburg wurde auch bei den Niedersachsen die Vorbereitung von den Olympischen Spielen durchkreuzt. Mit Morten Olsen und Caspar Mortensen stehen zwei Goldmedaillengewinner im Team. Mit Kai Häfner kommt ein Spieler des deutschen Bronzeteams hinzu.

„Die drei sind mit sehr viel Selbstvertrauen zurückgekommen. Man darf aber nicht vergessen, dass die Olympischen Spiele physisch und auch psychisch höchst anspruchsvoll waren“, sagte Recken-Coach Jens Bürkle. Mit diesem Problem hatte am vergangenen Sonntag auch der SCM zu kämpfen. Die Elbestädter wirkten noch wenig eingespielt nach nur zwei Wochen Training mit dem kompletten Kader.

Hannover hat zuletzt gegen Flensburg-Handewitt deutlich in eigener Halle mit 20:35 verloren. Am ersten Spieltag sorgte der TSV mit seinem 34:24-Erfolg in Göppingen für eine Überraschung. „Hannover-Burgdorf ist individuell stärker besetzt als wir, doch wenn wir das Publikum wieder hinter uns bringen, können wir die Punkte gemeinsam in Leipzig behalten“, sagte DHfK-Coach Christian Prokop.

mro (mit dpa)

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