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Schweres Los: Hildesheim steigt bei Niederlage gegen SC DHfK Leipzig mit Partyjubel ab

Schweres Los: Hildesheim steigt bei Niederlage gegen SC DHfK Leipzig mit Partyjubel ab

Eine Konstellation wie aus dem Drehbuch: Wenn der SC DHfK Leipzig am Freitag auf Eintracht Hildesheim trifft, könnte sich für beide Mannschaft die Saison entscheiden.

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Philipp Weber war mit 12 Treffern gegen Hildesheim erneut bester Werfer des SC DHfK Leipzig.

Quelle: Rainer Justen

Leipzig. Gewinnen die Gastgeber in der Arena (Anwurf um 17 Uhr), dann sind sie in die 1. Handball-Bundesliga aufgestiegen. Für die Gäste aus Niedersachsen wäre allerdings gleichzeitig der Abstieg perfekt, begleitet vom Partyjubel der Leipziger Fans. „Wir werden bei einer Niederlage nicht in Trauer verfallen“, kündigte Gäste-Coach Gerald Oberbeck.

Er beschäftige sich schon seit einigen Wochen mit der 3. Liga. „Wir hätten im März sechs bis acht Punkte holen müssen“, so Oberbeck. Die Eintracht hat nicht einen Zähler aus sechs Partien verbucht. Die Gründe für die Talfahrt des ehemaligen Erstligisten sind vielfältig. Der Etat wurde in den vergangenen Jahren zusammengekürzt. Leistungsträger wie Michael Qvist, der sich dem SC DHfK anschloss, verließen den Verein. Dafür setzte Hildesheim auf die Jugend und einige Routiniers. Von den erfahrenen Spielern verletzten sich gleich drei Profis früh in der Saison und standen bis heute nicht mehr auf dem Parkett.

Dennoch: Herschenken will die Eintracht das Spiel nicht. „Wir wollen die Saison mit Anstand zu Ende bringen“, kündigte Oberbeck an. Und seine nächsten Aufgaben kennt er auch schon: Ein schlagkräftiges Team für die neue Saison formen und Sponsoren für den direkten Wiederaufstieg begeistern.

Der SC DHfK kann am Freitag mit seinem besten Aufgebot antreten. Im Hinspiel siegten die Leipzig klar mit 31:22. „Wir hätten sogar noch höher gewinnen können“, sagte damals Kreisspieler Alen Milosevic. Die Zuschauer sahen im vergangenen November eine körperbetonte Partie. Das gestand auch Milosevic ein: „Wir haben ganz schön zugelangt.“

Bei einem Leipziger Sieg erwartet die Zuschauer nach dem Abpfiff eine große Feier in der Arena mit einer Überraschung. 4400 Plätze bietet die Halle, die Nachfrage ist enorm. Der Verein empfiehlt deshalb allen Besuchern, sich im Vorverkauf eine Karte zu sichern.

Matthias Roth

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