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Sieg ist Pflicht und zugleich Revanche für Dezember-Blamage

Sieg ist Pflicht und zugleich Revanche für Dezember-Blamage

Eigentlich müssten die Handballer des SC DHfK am Freitag (19 Uhr, Grube-Halle) mit Rachegelüsten ins DHB-Pokalspiel gegen Drittligist SV Henstedt-Ulzburg gehen, denn dieses Team bereitete den Leipzigern am 4. Dezember vorigen Jahres einen rabenschwarzen Tag.

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DHfK-Linksaußen Uli Streitenberger trifft im Heimspiel gegen den späteren Erstliga-Aufsteiger Emsdetten.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Die Sachsen verloren ihr Zweitliga-Heimspiel gegen den späteren Absteiger nach einer 15:11-Pausenführung noch mit 25:31. Von da an standen die Männer um Kapitän Thomas Oehlrich im Abstiegskampf, den sie am Ende jedoch erfolgreich meisterten.

Zu den Spielern, die an dieser Blamage beteiligt waren, gehörte auch Routinier Uli Streitenberger. Klar, dass der 31-Jährige das nicht vergessen hat. "Rachegelüste ist vielleicht das falsche Wort. Aber wir wollen uns schon für diese bittere Niederlage revanchieren. Der Stachel wegen der verkorksten vergangenen Saison mit dem extremen Verletzungspech sitzt schon noch immer tief bei den meisten von uns", meinte der Linksaußen gestern. Wichtig sei aber nun, dass die Mannschaft die relativ gut verlaufene Vorbereitung auch mit einer starken Vorstellung im ersten Pflichtmatch der neuen Saison auch zu bestätigen. "Wir als Team sind heiß auf das Pokalspiel und ich freue mich auch richtig drauf."

Wie Lukas Binder, ebenfalls Linksaußen, der 21-Jährige brennt ebenfalls auf den Saisonstart. "Ich habe jetzt gar nicht gleich an dieses schlimme Spiel gedacht. Es war nicht schön, was da passierte und in den nächsten Wochen für uns folgte. Die Situation damals war Sch... Am Freitag möchten wir natürlich zeigen, dass wir Henstedt-Ulzburg schlagen können."

Bei einem Sieg winkt dem SC DHfK, der in der neuen Saison seinen Etat von 1,2 auf 1,4 Millionen Euro erhöht hat, ein Erstligist in Runde zwei.

Denn auch für diese Teams beginnt in diesen Tagen mit Cup-Spielen die neue Saison. Der SC Magdeburg steht dabei heute Abend beim Fünftligisten HT Norderstedt vor einer leichten Aufgabe. Die Elbestädter haben sich mit Nationalspielern verstärkt. Mit Hilfe der Spielmacher Michael Haaß (Göppingen) und der Slowene Marko Bezjak (RK Velenje) soll der Abstand zur Spitze wieder verkürzt werden.

Für Christian Prokop ist die Henstedt-Ulzburg-Partie ein Test vor dem ersten Zweitliga-Match übernächsten Sonnabend (19.30 Uhr, Arena) gegen Erstliga-Absteiger TV Großwallstadt. "Aber es ist ein Spiel, in dem es um viel geht, denn wir wollen die zweite Pokalrunde erreichen. Deswegen liegt unser Fokus zunächst auf Freitag", sagt der DHfK-Trainer. Für ihn ist die Zeit des Kennenlernens im Team nun vorbei. "Aber die Entwicklung von Athletik, Ausdauer und auch des Spielverständnisses wird ein laufender Prozess sein. Ab jetzt werden nur die Vorbereitungsabschnitte auf den jeweiligen Gegner kürzer.

DHfK-Handball-Geschäftsführer Karsten Günther empfiehlt, sich Karten an den Vorverkaufsstellen zu sichern, denn die Grube-­Halle fasst nur 1200 Zuschauer. Norbert Töpfer Verlosung

Für das Pokalspiel des SC DHfK gegen Henstedt-Ulzburg verlosen wir heute, 13 Uhr, unter der Rufnummer

01805 218122*

3x2 Tickets.

* 0,14 Euro/Minute aus dem Festnetz, Mobilfunk maximal 0,42 Euro/Minute.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.08.2013

Norbert Töpfer

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