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Spiel der Legenden: Maik Wolf beendet in der Grube-Halle seine Karriere

SC DHfK Leipzig gegen Team Kretzsche Spiel der Legenden: Maik Wolf beendet in der Grube-Halle seine Karriere

Zehn Jahre Handballabteilung des SC DHfK Leipzig: Die Mannschaft von 2007 trifft am Freitag auf ein All-Star-Team Stefan Kretzschmar. Publikumsliebling Maik Wolf beendet in der Ernst-Grube-Halle seine Karriere.

Maik Wolf beendet seine Karriere in der Grube-Halle.
 

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig.  Die Handballer des SC DHfK Leipzig feiern an diesem Wochenende nicht nur den Saisonabschluss mit dem Spiel gegen die Füchse Berlin (Sonnabend, 16 Uhr) sondern auch die Neugründung der Abteilung vor zehn Jahren. Bereits am Freitag tritt deshalb die Mannschaft von 2007 gegen ein Team von Stefan Kretzschmar an. Anwurf ist um 19 Uhr in der legendären Ernst-Grube-Halle, der Eintritt kostet zehn Euro, Besucher unter 18 Jahren dürfen kostenlos zuschauen.

Für Rechtsaußen Maik Wolf wird das Spiel zugleich auch der Abschluss seiner Handballer-Karriere. Bis zu diesem Jahr war der 33-Jährige noch in Oschatz, Radis und bei Concordia Delitzsch aktiv. Dem SC DHfK sagte er bereits vor fünf Jahren Adieu. Besondere Ehre: Sein Trikot wurde damals als erstes unters Hallendach der Arena gezogen und ist seitdem bei jedem Heimspiel der Grün-Weißen zu sehen. Geschäftsführer Karsten Günther verfasste damals zudem einen emotionalen Text über die ersten fünf Jahre des Teams im Programmheft. „Als ich das gelesen habe, hatte ich Tränen in den Augen“, so Wolf.

„Ich sah nicht wie ein Sportler aus“

Er machte die ersten Schritte der neuen DHfK-Mannschaft mit und wurde schnell zum Publikumsliebling. „Das lag wohl daran, dass ich nicht wie ein Sportler aussah, sondern eher wie jemand direkt von der Zuschauerbank“, so Wolf. Auch wenn er ein paar Kilo mehr als die Mannschaftskameraden auf dem Parkett bewegte, seine Leistung brachte Wolf stets.

Das erste Pflichtspiel verloren die Leipzig 2007 noch beim Supercup gegen Pirna mit 25:30. Zu Hause klappte es kurz darauf besser. Im ersten Heimspiel hatte im Pokal Baunatal keine Chance: 37:26 für das neue Team aus Sachsen.

Wolf als Deutschlehrer

Wolf freut sich auf das Treffen mit den alten Kameraden. Mit Masayuki Ishiguro und Ken Matsumoto kommen zwei Ehemalige sogar extra aus Japan angereist. Mit beiden Spieler ist Wolf besonders verbunden. „Wir haben damals im selben Haus in der Eisenbahnstraße gewohnt“, erinnert er sich. Wolf brachte den Japanern auch Deutsch bei. Die ersten Vokabeln seien aber wenig alltagstauglich gewesen, berichten frühere Kollegen heute.

Am Sonnabend besucht die Mannschaft von 2007 das Team von heute beim letzten Saisonspiel in der Arena. Wolf war in den vergangenen Jahren selten in der Halle. „Meist hatte ich selbst ein Spiel oder brauchte auch Zeit für die Familie“, sagt er.

Kader Team Kretzsche:

Trainer: Klaus Franke und Wieland Schmidt

Spieler: Stefan Kretzschmar, Daniel Stephan, Sven Lakenmacher, Jean Baruth, Uli Streitenberger, René Boese, Thomas Oehlrich, Erik Göthel, Gabor Pulay sowie die deutschen Junioren-Meister von 2016 Jan Guretzky, Marian Voigt, Marc Esche, Oskar Emanuel, Oliver Seidler und Tom Schulz

Kader SC DHfK Team 2007:

Trainer: Karsten Günther; Co-Trainer: Daniel Andrä und Ferry Sárközi

Spieler: Christian Hornig (Kapitän), Maik Wolf, Matthias Albrecht, Uwe Kirchhoff, Masayuki Ishiguro, Ken Matsumoto, Frank Bönke, Stephan Fricke, Matthias Juknat, Sebastian Lorenz-Tietz, Stephan Sárközi, Matthias Strehle, Helmuts Tihanovs, Danny Trodler, Marcel Ulrich, Vasile Sajenev

Von Matthias Roth

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