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Stimmen zum Spiel DHfK Leipzig gegen TV Hüttenberg

"Die letzte Minute war brutal" Stimmen zum Spiel DHfK Leipzig gegen TV Hüttenberg

Nach dem 26:25 (14:10) gegen den TV Hüttenberg klettern die Handballer des SC DHfK Leipzig vorerst auf den zweiten Bundesliga-Platz. Das sind die Stimmen zum Spiel.

Lukas Binder im Duell mit dem Hüttenberger Keeper.

Quelle: Dirk Knofe

André Haber (Trainer SC DHfK): "Wir sind natürlich glücklich, gewonnen zu haben. Mit unserer Leistung können wir aber nicht zufrieden sein. Wir sind in allen Bereichen sehr gut ins Spiel gestartet. Dann haben wir einen Bruch im Spiel. Wir tun uns schwer gegen die Deckung der Hüttenberger. Da müssen wir vorn dominanter auftreten und bessere Lösungen finden. Das war ganz viel Kampf. In der zweiten Halbzeit haben wir den Gegner dann zu einer spannenden Schlussphase eingeladen."

Adalsteinn Eyolfsson (Trainer Hüttenberg): "Wir haben gezeigt, dass wir aus dem ersten Spieltag viel gelernt haben. Wir haben vieles besser gemacht als vorige Woche. In der ersten Halbzeit bekommen wir einige Tempogegenstöße. In einigen Situationen hätte ich mir mehr Mut und Risikobereitschaft gewünscht. Aber wir haben immer gegengehalten und nie aufgegeben. Ich denke, für einen Aufsteiger haben wir gut gespielt. Jetzt müssen wir noch lernen, aus solchen Spielen auch etwas Zählbares mitzunehmen."

Yves Kunkel (Neuzugang SC DHfK): "In der Zeit, in der ich auf dem Parkett stand, habe ich mich super wohl gefühlt. Dass es so eng wird, wollten wir natürlich nicht. Immerhin war es so mehr Nervenkitzel für die Fans. Dass sie aufgestanden sind, als es eng war, hat uns nochmal einen Extrakick gegeben."

Niclas Pieczkowski (SC DHfK): "Warum das Spiel so gelaufen ist, müssen wir morgen analysieren. Es war vor allem vorn sehr sehr hektisch, mit vielen technischen Fehlern. Hinten haben wir einfache Tore bekommen. Und dann kommst du in so einen Strudel rein. Ich hoffe, dass wir mit den 4:0 Punkten im Rücken jetzt mit mehr Selbstvertrauen nach Lemgo fahren."

Enge Kiste in der Arena: Mit 26:25 (14:10) hat sich der SC DHfK am Donnerstagabend beim Bundesliga-Heimauftakt gegen den TV Hüttenberg durchgesetzt.

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Philipp Weber (SC DHfK): "Ich hatte schon vor dem Minden-Spiel ein paar Probleme mit meiner rechten Schulter. Da haben wir es aber hinbekommen. In dieser Woche war es auch wieder gut. Ich hatte dann eine blöde Aktion, habe es dann wieder gemerkt und konnte nicht mehr zu 100 Prozent werfen. Es ist sicher eine kleine Sache, und wir werden mal schauen. Die letzte Minute auf der Bank war sehr brutal. Zum Glück hat Bindi den schnellsten Sprint seiner Karriere gemacht."

Franz Semper (SC DHfK): "Heute zählen nur die Punkte. Wir waren vorn zu unkonzentriert, haben keinen kühlen Kopf bewahrt und uns nicht auf unsere Stärken konzentriert. Wenn wir so in Lemgo spielen, wird das wahrscheinlich nichts mit Punkten. Jeder sollte jetzt erstmal das Spiel auf Video anschauen und gucken, was er besser machen kann. Mein letzter Wurf war ein Fehler, es war noch zu früh dafür."

Dominik Mappes (Hüttenberg): "Wir haben das heute in der Abwehr sehr gut gemacht, mit einem starken Torhüter. Vorn haben wir geduldig gespielt und auf unsere Chance gewartet. Am Ende ist es ärgerlich, dass der letzte Pass von unserem Keeper nicht ankam. Da machen wir ihm aber keinen Vorwurf, dafür hat er es davor überhaupt erst zu spannend gemacht."

Bastian Roscheck (SC DHfK): "Hüttenberg hat um jeden Zentimeter gekämpft und hat genau das gemacht, was ein Aufsteiger machen muss. Wir waren nicht am Optimum. Ich muss aber sagen: Hut ab vor der Leistung von Hüttenberg. Vor allem der Isländer auf Halbrechts hat uns kaputt gemacht. Beim letzten Wurf von Franz Semper war mein Puls unheimlich hoch."

Max Janke (SC DHfK): "Am Anfang läuft das Spiel für uns, wir führen 8:2. Dann werden wir aus irgendeinem Grund nachlässig und bringen sie ins Spiel. Hüttenberg hat es dann aber auch gut gemacht. Vier Punkte zum Saisonstart sind erstmal das Wichtigste. Mit der Art und Weise können wir aber nicht zufrieden sein."

ahr/mro

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