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Storbeck gegen Bitter: Fans des SC DHfK Leipzig erwarten großes Torhüter-Duell

Nach der Pokalpleite Storbeck gegen Bitter: Fans des SC DHfK Leipzig erwarten großes Torhüter-Duell

Lob gibt es selten nach Niederlagen: Am Sonntag waren die Fans trotz der Pleite gegen die Füchse Berlin mit ihrem SC DHfK Leipzig zufrieden und freuen sich nun auf ein Duell der Extraklasse. Am Sonntag gegen den HSV Hamburg heißt es auch Felix Storbeck gegen Jogi Bitter.

Bekam viel Lob: Felix Storbeck.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Glückwünsche wollte DHfK-Torhüter Felix Storbeck am Sonntag nach einem bärenstarken Spiel gegen die Füchse Berlin zunächst nicht annehmen. „Wofür denn“, fragte der 23-Jährige. Mit seinen Mannschaftskollegen hatte er gerade mit 24:26 verloren und im DHB-Pokal den Sprung in die nächste Runde verpasst.

Dabei hatte Storbeck in den 60 Spielminuten eine überragende Leistung abgeliefert. Mit insgesamt 17 Paraden zog er den Spielern vom EHF-Pokalsieger nicht nur den Nerv, sondern hielt die eigene Mannschaft bis in die Schlussminute im Spiel.

Die Fans waren sich nach dem Schlusspfiff einig, das macht Lust auf mehr. Der SC DHfK bewies nach den Achtungserfolgen in der Vorbereitung erneut: Die Mannschaft kann in der 1. Bundesliga mithalten, der Klassenerhalt ist möglich.

Am Montag gab Trainer Christian Prokop seinen Männern frei, danach beginnt die Vorbereitung auf das erste Spiel in der besten Liga der Welt. Am Sonntag (Anwurf 17.15 Uhr in der Arena) empfangen die Grün-Weißen den HSV Hamburg. Die Hanseaten leisteten sich im Pokal eine Schwäche und scheiterten mit 29:30 n.V. knapp an Zweitligist Nordhorn-Lingen. „Das war schon eine Überraschung“, meinte Prokop. Für das eigene Spiel gegen den HSV will er aus der Pleite gar nicht viel ableiten. „Am Sonntag werden die Karten neu gemischt“, so der Coach.

Trotzdem: Das Video vom Spiel der Hamburger will er genau auswerten, um Schwächen aufzudecken. HSV-Trainer Michael Biegler, vor zwei Jahren als Feuerwehrmann in Leipzig auf der Bank, hilft seinem Kollegen ungefragt. „Wir brauchen mehr Zug im Gegenstoß und hadern mit der Angriffsqualität nach guten Aktionen“, analysierte der 54-Jährige die eigenen Nachlässigkeiten.

Die Zuschauer dürfen sich auf ein Torhüter-Duell der Extraklasse freuen. Nicht nur Storbeck überragte im Pokal, bei den Hamburgern parierte Jogi Bitter sogar 18 schwere Bälle. Von großen Namen, immerhin kommt der norddeutsche Keeper mit der Empfehlung von 144 Nationalspielen und 407 Bundesligapartien nach Leipzig, lassen sich die DHfK-Spieler nicht beeindrucken.

„Wir müssen auf unsere eigenen Fähigkeiten vertrauen, dann klappt das schon“, so der Trainer. Und auch Linksaußen Marvin Sommer sieht keinen Grund zur Angst. „Bei meinen Angriff denke ich nicht darüber nach wer im Tor steht“, so der Neuzugang aus Aue. Auch gegen Weltklasse-Rechtsaußen Hans Lindberg hat Trainer Prokop eine Lösung im Matchplan: „Wir müssen im Angriff diszipliniert werfen, dann sind seine Kreise eingedämmt.“ Lindberg ist meist durch sein überragendes Konterspiel und vom Siebenmeterpunkt erfolgreich.

Storbeck freute sich nach dem Füchse-Spiel dann doch noch über Glückwünsche. „Es war ja auch eine geile erste Halbzeit von uns und überragend, wie wir nach einem Sechs-Tore-Rückstand wieder zurückgekommen sind. Zum Schluss fehlte uns vielleicht noch etwas der Atem“, sagte der Torhüter.

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