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TV Emsdetten kämpft vor Spiel gegen den SC DHfK Leipzig mit massiven Verletzungssorgen

TV Emsdetten kämpft vor Spiel gegen den SC DHfK Leipzig mit massiven Verletzungssorgen

Den SC DHfK Leipzig dürfte ein heißer Tanz erwarten, wenn es am Samstag zur Auswärtspartie zum TV Emsdetten geht (Anpfiff 19.15 Uhr). Denn in einer Liga, in der er es keine wirklich schwachen Mannschaften gibt, wollen sie um den Aufstieg mitspielen: die Jungs des TVE um Trainer Patrik Liljestrand.

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Archivbild

Quelle: dpa

Leipzig. „Es ist ein Heimspiel. Da wollen wir die Punkte natürlichbei uns behalten", so der Coach am Mittwoch gegenüber LVZ-Online.

Liljestrand hat seit Saisonbeginn vor gut zwei Wochen mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Neben den ohnehin ausfallenden Achim Cordes und Andrej Kurchev verletzte sich im Auftaktderby gegen Nordhorn auch Elvir Selmanovic. Das Fehlen des Denkers und Lenkers im Emsdettener Spiel machte sich schmerzlich bemerkbar. 21:25 lautete das Ergebnis. „Wir waren an diesem Tag wirklich schlecht", weiß der Coach des TVE. „Zumal Janko Bozovic wegen einer Zahnentzündung nicht auf der Höhe war und auch Patrick Kvalvik nicht fit war."

Beim ersten Auswärtsauftritt in Korschenbroich am vergangenen Wochenende war dann immerhin Bozovic wieder voll einsatzfähig. „Dass wir da 29:28 gewonnen haben, hat mich schon überrascht", so Liljestrand. „Das Spiel hat gezeigt, dass wir auch ohne drei ganz starke Rückraumspieler etwas bewegen können." Mit diesem Wissen empfange man am Samstag auch die Leipziger. „Ich habe mir zwei Videos angesehen. Der SC DHfK hat eine gute junge Truppe, die viel Potential mitbringt", lobt der Schwede die Messestädter. „Es wird sicher kein Spaziergang für uns."

Zumal das Lazarett des TV Emsdetten nach wie vor aus den Nähten zu platzen droht. Ob Cordes, Kurtchev und Selmanovic am Samstag auflaufen können, war am Mittwoch noch völlig unklar. „Sehr optimistisch bin ich nicht", gab Patrik Liljestrand unumwunden zu. „Aber wir werden sehen." Als Ausrede dürfe der Krankenstand ohnehin nicht herhalten. In so einem Fall müsse sich eben der verbliebene Rest steigern.

Dem Coach des TVE ist wohl bewusst, dass die Verletzungsmisere die Chancen seines Clubs auf einen erfolgreichen Kampf um den Aufstieg schmählert. „Ich habe zwar immer gesagt, dass es großen Spaß machen würde da mitzumischen", so Liljestrand. „Aber ich habe auch immer betont, dass wir dafür neben der entsprechenden Leistung auch Glück brauchen und von Ausfällen verschont bleiben müssen. Davon kann im Moment allerdings keine Rede sein."

ahr

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