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Verletzungspech kehrt zum SC DHfK zurück: Roscheck fällt lange aus – Weber angeschlagen

Verletzungspech kehrt zum SC DHfK zurück: Roscheck fällt lange aus – Weber angeschlagen

Den Sieg gegen den TV Großwallstadt müssen die Handballer des SC DHfK Leipzig teuer bezahlen. Kreisläufer Bastian Roscheck hat sich zum Saisonauftakt am vergangenen Sonnabend schwer verletzt und fehlt seinem Team voraussichtlich ein halbes Jahr. Nach einer ersten Diagnose riss bei dem 22-Jährige die Schulterlippe.

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Bei dieser Szene verletzte sich Bastian Roscheck (am Ball) gegen TV GRoßwallstadt.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Am Freitag soll er bei Teamarzt Pierre Hepp in der Universitätsklinik operiert werden.

Roscheck zog sich die Blessur in der zweiten Halbzeit zu. „Es war in der 40. Minute als er nach einem Anspiel von Philipp Weber den Ball mit einer Hand fing und dann ein Tor warf“, sagte Trainer Christian Prokop. Für ihn ist die Verletzung unverständlich. „Bastian ist ein Vorzeigeprofi, hat eine hohe muskuläre Qualität“, so Prokop. Der Kreisspieler lege auf seinen körperlichen Zustand stets viel Wert, weil er sich die gleiche Verletzung vor zwei Jahren schon einmal zugezogen hat. „Sollte sich die erste Diagnose bestätigen, wäre es für Bastian dramatisch“, sagt Karsten Günther, Geschäftsführer der SC DHfK Handball GmbH.

Am Montag musste Prokop die nächste Hiobsbotschaft hinnehmen. Beim Training blieb Philipp Weber am Trikot eines Mannschaftskameraden hängen. Dabei erlitt er eine Bänderläsion am linken Daumen. Der Neuzugang vom SC Magdeburg fällt rund zwei Wochen für Wettkämpfe aus, kann aber weiter mit einer Schiene trainieren, weil seine Wurfhand nicht betroffen ist.

Ausgerechnet die beiden Youngster fallen nun aus: Bei der Partie gegen den TVG harmonierten sie hervorragend miteinander. Vor allem Webers verdeckte Anspiele zu Roscheck an den Kreis bedachten die Zuschauer mit Szenenapplaus.

Beim SC DHfK werden nun Erinnerungen an die Vorsaison wieder wach. Mit Verletzungen im Wochentakt fielen damals gleich eine ganze Reihe von Stammspielern aus. Das war ein Grund für das schlechte Abschneiden und den monatelangen Abstiegskampf. Der Kader hat sich zwar inzwischen verändert, besonders der Ausfall von Kreisspieler Roscheck trifft die Grün-Weiß hart.

Auf seiner Position steht nur noch Rico Göde zur Verfügung. Kapitän Thomas Oehlrich wird nach seiner Verletzung erst im November wieder eingreifen. „Einen weiteren Spieler werden wir jetzt aber nicht verpflichten“, betonte Prokop. Göde habe eine gute Vorbereitung absolviert, sei fit für 60 Minuten. Der Coach könne sich im Angriff auch eine Variante mit Lukas Binder vorstellen. Und auch Karsten Günther warnt vor Aktionismus. „Wir haben einen großen Kader, jetzt ist der Rest gefragt“, sagte er.

Matthias Roth

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