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Vertrag perfekt: Benjamin Meschke wechselt zum SC DHfK Leipzig

Vertrag perfekt: Benjamin Meschke wechselt zum SC DHfK Leipzig

Handball-Zweitligist SC DHfK Leipzig hat sich weiter für die neue Saison verstärkt. Was LVZ-Online bereits vor zwei Wochen vermeldete, steht nun fest: Benjamin Meschke wird ein Grün-Weißer.

Benjamin Meschke.

Leipzig. Der Kreisspieler kommt von Erstligist Bergischer HC aus Solingen nach Sachsen. Vereinsangaben zufolge erhält der 24-Jährige einen Zweijahresvertrag, der für die erste und zweite Liga gilt. Ziel des gebürtigen Plaueners ist aber die Beletage des deutschen Handballs.

Obwohl auch der BHC mit Meschke verlängern wollte, entschied er sich für den SC DHfK. „Benjamin ist sehr ehrgeizig, will weiterkommen und mehr Spielanteile als bei einem gestandenen Erstligisten bekommen“, sagte DHfK-Trainer Christian Prokop gegenüber LVZ-Online. In Solingen agierte Meschke in dieser Saison zumeist in der Abwehr. Deshalb erzielte er auch nur 15 Tore in 21 Spielen. Auf Defensive will ihn Prokop aber nicht festlegen und plant auch im Angriff mit seinem neuen Spieler. „Mit seiner körperlichen Präsenz wird er uns weiterhelfen“, glaubt der Trainer.

Prokop ist auch ein Grund für den 1,98-Meter-Mann, nach Leipzig zu kommen. „Christian ist der richtige Mann für das frische, auf junge Spieler ausgerichtete Leipziger Konzept. Es ist unglaublich wichtig, einen Trainer zu haben, der hinter einem steht", so Meschke. Den Coach kennt er aus gemeinsamen Zeiten beim SC Magdeburg II und Post Schwerin. „Ich bin zwar noch jung, will aber in Leipzig eine tragende Rolle spielen, bringe Emotionalität und Härte mit“, sagte der 24-jährige BWL-Student selbstbewusst. Neben Prokop und den ehrgeizigen Plänen des SC DHfK gab auch die Nähe zu seiner Heimat im Vogtland den Ausschlag für Leipzig. „Jetzt brauche ich nur noch eine gute Autostunde nach Hause“, so Meschke.

Nach jetzigem Stand gehen die Grün-Weißen mit vier Kreisspielern in die neue Spielzeit. Alen Milosevic, Bastian Roscheck und Thomas Oehlrich haben ebenfalls gültige Verträge. „Alle sind in unterschiedlichen Rollen wichtig“, so Prokop. Der Verein müsse sich aber auch absichern. Vor allem Oehlrich ist durch seinen Vollzeitjob als Bundespolizist stark eingespannt und hatte auch immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. „Er wird sicher reduzierte Spielanteile erhalten“, kündigte der Übungsleiter an. Eine Trennung von einem seiner Kreisspieler stehe nicht zur Debatte.

Matthias Roth

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