Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

SC DHFK
Google+ Instagram YouTube
Vor dem Spiel gegen den SC DHfK Leipzig: Eisenach feuert den Trainer

1. Bundesliga Vor dem Spiel gegen den SC DHfK Leipzig: Eisenach feuert den Trainer

Handball-Bundesligist ThSV lässt im Abstiegskampf nichts unversucht und trennte sich am Montag von seinem Trainer Velimir Petkovic. Ausgerechnet vor dem Spiel gegen den SC DHfK Leipzig übernahm Gennadij Chalepo das Team.

Velimir Petkovic mit Olafur Bjarki.

Quelle: Christian Modla

Eisenach. Handball-Bundesligist ThSV Eisenach hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer Velimir Petkovic getrennt. Der abstiegsbedrohte Aufsteiger zog damit die Konsequenz aus vier Niederlagen in Serie. „Die Mannschaft hat nicht mehr gelebt. Einstige Eisenacher Tugenden wie Kampf waren nicht mehr zu sehen“, sagte Club-Präsident Gero Schäfer am Montag auf einer Pressekonferenz. Der 59 Jahre alte Petkovic war seit 2014 in Eisenach und hatte noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017.

Neuer Trainer bis zum Saisonende ist Gennadij Chalepo. "Es geht darum, der Mannschaft neue Impulse zu vermitteln und die kleine Chance auf den Klassenverbleib zu erhalten", sagte Schäfer.

Der frühere weißrussische Nationalspieler hatte bis 2014 den Zweitligisten TV Emsdetten betreut. Zuvor trainierte 47-Jährige die HSG Wetzlar und TuS N.-Lübbecke, wurde aber stets vorzeitig entlassen. Seinen Einstand auf der Bank der Thüringer gibt Chalepo am Samstag im Ost-Duell gegen den SC DHfK Leipzig. "Leipzig spielt eine herausragende Saison", sagte Chalepo bei seiner Vorstellung. Er wird am Montagabend der Mannschaft beim Training vorgestellt.

Velimir Petkovic hatte den ThSV Eisenach zurück in die Bundesliga geführt. Dort gab es bislang jedoch nur drei Saisonsiege und zwei Unentschieden. Chalepo und Manager Karsten Wöhler bezeichneten die Chancen auf den Erstliga-Verbleib mit 20 bis 30 Prozent. "Wir sind in einer schwierigen Situation, haben aber noch die Chance, in der ersten Liga zu bleiben. Es wird ein hartes Stück Arbeit", erklärte der Coach.

Karsten Günther, Geschäftsführer des Leipziger Bundesligisten, wollte die Personalie vor dem Ostderby nicht weiter kommentieren. "Wir schauen nur auf uns", sagte er.

Wie es nach der der Saison beim ThSV weitergeht, ist noch offen. Sollte der Klassenerhalt gelingen, würden Gespräche über eine Verlängerung des bis 30. Juni laufenden Vertrages geführt werden, hieß es. Zumindest eine Variante gilt als ausgeschlossen. Der ehemalige Eisenach Runar Sigtryggsson wird bei einem Gang in die 2. Bundesliga nicht nach Thüringen zurückkehren. Er verhalf dem EHV Aue zum Aufschwung. Der in Leipzig lebende Trainer verlängerte gerade seinen Vertrag um zwei Jahre bis 2018.  

lvz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News