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Weber soll in Wetzlar zum Nationalspieler reifen – Vertrag bis 2018

Handball-Bundesliga Weber soll in Wetzlar zum Nationalspieler reifen – Vertrag bis 2018

Leipzigs Publikumsliebling Philipp Weber spielt ab kommender Saison beim Bundesliga-Kontrahenten HSG Wetzlar. Der neue Verein will den 23-Jährigen näher an die Handball-Nationalmannschaft heranführen.

So schön jubelte Philipp Weber nach dem Erfolg am Mittwoch beim SC Magdeburg. Kommende Saison trägt er das Trikot der HSG Wetzlar.

Quelle: dpa

Leipzig. Nach Philipp Pöter wechselt auch sein Namensvetter Philipp Weber im Sommer vom SC DHfK Leipzig zur HSG Wetzlar. Wie der Handball-Bundesligist am Freitag mitteilte, unterschrieb der 23-jährige Rückraumspieler einen Zweijahresvertrag.

Nach dem zweiten Sensations-Sieg gegen den SC Magdeburg war Weber am Donnerstag zum Medizincheck an die Lahn gereist und unterschrieb anschließend seinen neuen Kontrakt. „Natürlich haben wir uns bei Philipp Pöter auch über seinen Mannschaftskollegen erkundigt. Er hat uns in der Meinung bestärkt“, erklärte HSG-Geschäftsführer Björn Seipp gegenüber LVZ.de.

Vor allem die Flexibilität und Spielintelligenz von Weber habe Wetzlar überzeugt. „Er ist jung, aufstrebend und hat sicher auch das Zeug, in der Zukunft in der A-Nationalmannschaft zu spielen. Da wollen wir ihn heranführen“, sagte Seipp. Weber hat im linken Rückraum künftig bei der HSG starke Konkurrenz von Nationalspieler Stefan Kneer, der vor allem in der Abwehr seine Stärken besitzt. „Es ist klar, dass Philipp noch weiter an seinen Defensivqualitäten und seiner Athletik arbeiten muss. Da sind wir uns aber auch mit ihm einig“, meinte Seipp.

Pöter und Weber seien für Wetzlar nicht nur aus sportlicher sondern auch aus menschlicher Sicht eine echte Bereicherung. Der HSG steht in der kommenden Saison ein Umbruch bevor. Die erfahrenen Nationalspieler und frisch gebackenen Europameister Andreas Wolff (THW Kiel) und Steffen Fäth (Füchse Berlin) verlassen den aktuellen Tabellensechsten.

Anne Grimm

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