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Wiedersehen in Schneverdingen – Pöter und Weber freuen sich auf den SC DHfK Leipzig

Heide Cup Wiedersehen in Schneverdingen – Pöter und Weber freuen sich auf den SC DHfK Leipzig

Nach ihrem Wechsel zur HSG Wetzlar treffen Philipp Pöter und Philipp Weber erstmals wieder auf den SC DHfK Leipzig. Am Wochenende sehen sich die Teams beim Heide Cup in Schneverdingen.

Philipp Weber (links) und Philipp Pöter (rehcts) zusammen mit Felix Storbeck bei ihrem Abschied aus Leipzig.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Das wird wie eine Klassenfahrt. Die Handballer des SC DHfK Leipzig spielen von Freitag bis Sonntag in Schneverdingen um den Heide-Cup und wohnen mit den anderen fünf Mannschaften unter einem Dach. Besonders mit zwei Spielern der HSG Wetzlar wird es viel zu bereden geben. Philipp Pöter und Philipp Weber trugen in der vergangenen Saison noch das Trikot der Leipziger. Jetzt gehen sie für die Hessen auf Torejagd. „Ich freue mich schon auf das Wiedersehen“, so Pöter.

Nach seiner schweren Fußverletzung im März beim Spiel in Eisenach kommt der 30-Jährige jetzt wieder in Form. „Ich bin glücklich, habe vom ersten Tag an jede Einheit mitgemacht“, so der Spielmacher. Sein neuer Trainer Kai Wandschneider ist vom Einsatz seines Neuzugangs begeistert. „Er ist so einer, der unfassbar hart im Nehmen ist“, sagte der Coach gerade der Gießener Allgemeinen Zeitung beim Check seiner sieben Verstärkungen. Und auch von Weber ist er angetan. „Er ist unglaublich ehrgeizig, hat ein super Auge, eine gute Übersicht, spielt tolle Rückpässe und sieht den Kreis“, findet der Trainer, der dem 23-Jährigen die besten Ausdauerwerte des gesamten Teams bescheinigt.

Weber hatte in Leipzig keinen neuen Vertrag bekommen, Pöter zog es wegen der Liebe zur HSG. Von Wetzlar aus braucht er nur noch zwei Autostunden zu seiner Frau nach Essen. „Ich war jetzt schon einige Male zu Hause, das war früher undenkbar“, berichtet Pöter. Sportlich hat er vor allem einen Unterschied ausgemacht: In Wetzlar gebe es mehr Shooter im Team.

Rojewski in Galaform

Im Rückraum hat allerdings auch der SC DHfK zugelegt. Vor allem Andreas Rojewski hinterließ beim Test gegen die körperlich robusten Ukrainer aus Saporoshje einen bärenstarken Eindruck. Der polnische Natíonalspieler erzielte zwölf Treffer und verwandelte auch alle drei Siebenmeter. Die Strafwürfe waren eine Baustelle von DHfK-Coach Christian Prokop in der Vorbereitung, weil die etatmäßigen Schützen Pöter und Weber nicht mehr im Team stehen. Neben Rojewski hatten sich zuletzt auch Max Janke, Lukas Binder und Alen Milosevic sicher von der Siebenmeterlinie präsentiert.

Auch wenn das Turnier in Schneverdingen vor allem der Vorbereitung dient, möchten die Leipziger ihren Sieg aus dem Vorjahr möglichst wiederholen. „Wir wollen schon zeigen, dass wir den Pokal nicht im Lotto gewonnen haben“, sagte Geschäftsführer Karsten Günther. Erster Gegner ist am Freitag um 20.15 Uhr Kadetten Schaffhausen aus der Schweiz, ein Champions-League-Teilnehmer. Die drei weiteren Starter sind MT Melsungen, HSV Hamburg und HC Motor Saporoshje. Philipp Pöter hat zum Pokal des Heide Cups eine besondere Beziehung. Im vergangenen Jahr nahm er den Pott mit nach Hause. Erst kurz vor seinem Wechsel nach Wetzlar fiel dem SC DHfK der Verlust auf. Pöter rückte das Schmuckstück anstandslos heraus.

Trainer Prokop wird am Wochenende neben der Taktiktafel auch immer sein Handy im Blick behalten. Seine Frau erwartet das zweite Kind, der 37-Jährige ist auf eine zügige Heimfahrt eingerichtet. „Das Auto steht vollgetankt bereit“, so Prokop.

Von Matthias Roth

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