Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

SC DHFK
Google+ Instagram YouTube
„Wir wollen uns in der Liga etablieren“ – DHfK bereitet sich auf Saison vor

Medizincheck vor Trainingsstart „Wir wollen uns in der Liga etablieren“ – DHfK bereitet sich auf Saison vor

Am Donnerstag steigen die Bundesliga-Handballer in die Vorbereitung für die neue Saison ein. Bevor es aber losgeht, mussten die Spieler am Mittwoch zum Medizincheck im Uniklinikum und St.-Elisabeth-Krankenhaus antreten.

DHfK-Neuzugang Niclas Pieczkowski beim Medizincheck in der Leipziger Uni-Klinik.

Quelle: SC DHfK

Leipzig. Im Vordergrund der Untersuchungen standen kardiologische und motorische Tests. Damit werden Anforderungen des Deutschen Handballbunds erfüllt: Sind die Spieler auch fit genug für den harten Handballalltag? „Die heutigen Tests lassen noch keine Schlüsse auf die Kondition zu. Auch Trainingsempfehlungen können wir noch nicht geben“, erklärte Leipzigs Chefcoach Christian Prokop.

Die Sommerpause haben die grün-weißen Jungs auch genutzt, um nach der ersten Bundesliga-Saison die Füße mal hochgelegt. „Noch habe ich nicht alle gesehen“, so der Trainer, „aber ich glaube nicht, dass einer der Spieler anders aussieht als vor der Pausenzeit.“ Alle hatten für die Ferienzeit individuelle Trainingspläne an die Hand bekommen. „Nun haben wir acht Wochen Zeit, um uns auf die Saison vorzubereiten.“ Bevor es am Donnerstag losgeht, erklärt Übungsleiter Prokop: „Einen Ball bekommen sie in dieser Woche noch nicht in die Hand.“

Das Trainingsprogramm besteht aus Einheiten auf dem Sportplatz, im Kraftraum, später auch auf der Platte. Ergänzt wird die Vorbereitung um Testspiele und Turniere. Los geht es am 22. Juli in Aschersleben, wo unter anderem auch die Konkurrenten aus Magdeburg antreten. Am Tag darauf treten die DHfK-Handballer in der Leipziger Brüderhalle im Rahmen des Sachsen-Cups gemeinsam mit der SG LVB, dem HC Elbflorenz (beide 3. Liga) und dem EHV Aue (2. Bundesliga) aufs Parkett.

Prokop muss neues Team schmieden

Neben dem Trainingsalltag kommt auf Christian Prokop noch eine weitere Aufgabe zu. Bis zum ersten Pflichtspiel Anfang September muss er aus seinen Spielern eine Einheit formen. Wichtige Stützen der Mannschaft wie Rückraumspieler Philipp Weber und Keeper Felix Storbeck haben Leipzig verlassen, mit Niclas Pieczkowski, Roman Becvar und Tobias Rivesjö stoßen im Gegenzug neue Rückraumspieler zum DHfK. „Meine Aufgabe ist es nun“, erklärt Prokop, „ein diszipliniertes und angriffslustiges Team zu formen.“

Einen Sonderfall stellt der 30-jährige Andreas Rojewski dar. Der Deutsch-Pole ist noch nicht in Leipzig. Denn der Rückraumspieler könnte mit der polnischen Nationalmannschaft zu Olympia nach Rio fliegen. „Er ist vorsichtig optimistisch, dass er beim Kader dabei ist“, verrät Prokop. Der DHfK-Coach geht davon aus, dass Rojewski mitfliegt. „Dann haben wir in Leipzig noch etwa eine Woche Zeit mit ihm, bis die Saison losgeht.“ Grundsätzlich seien die Leipziger aber in der komfortablen Position, die Vorbereitung in ganzer Länge mit fast vollständigem Kader bestreiten zu können.
Das Ziel für die neue Spielzeit ist für Prokop klar: „Wir wollen uns in der Liga etablieren.“ Sicherer Klassenerhalt und eine leichte Steigerung zur Vorsaison, das hat der Trainer seinen Spielern ins Lastenheft geschrieben. „Wir sind ehrgeizig, aber wir bleiben bescheiden.“

Johannes Angermann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News