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Zwei Spiele in vier Tagen: SC DHfK Leipzig will sich in Schwaben an Spitzgruppe pirschen

Zwei Spiele in vier Tagen: SC DHfK Leipzig will sich in Schwaben an Spitzgruppe pirschen

Es werden die Wochen der Wahrheit für die Zweitliga-Handballer des SC DHfK. Bis zum Jahresende müssen die Leipziger noch acht Punktspiele austragen, danach wissen die Grün-Weißen, ob sie im Kampf um den Erstligaaufstieg eine wichtige Rolle spielen.

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SC DHfK Spieler Matthias Gerlich in der Partie gegen TuSEM Essen.

Quelle: Elmar Keil

Leipzig. Los gehts am Sonnabend um 20 Uhr bei einem Ligafavoriten. Die SG BBM Bietigheim wird seit Jahren als Kandidat für den Aufstieg gehandelt und scheiterte stets knapp. Derzeit belegen die Rand-Stuttgarter den dritten Tabellenplatz. Mit einem Sieg könnte das Team von DHfK-Coach Christian Prokop zumindest nach Minuspunkten gleich - mit einem weiteren Erfolg am kommenden Dienstag in Bittenfeld sogar vorbeiziehen. Zwei Spiele in vier Tagen: Die Leipziger wollen da nichts dem Zufall überlassen. Statt stundenlanger Busfahrt besteigen sie morgen in Schkeuditz ein Flugzeug für die Reise nach Schwaben und hängen nach der ersten Begegnung ein Trainingslager an.

„Ich mag diese intensiven Phasen mit vielen Spielen in kurzen Abständen“, so Prokop. Für den Coach gibt es in Bietigheim ein Wiedersehen mit zwei alten Bekannten. Jan Kulhanek und Hannes Lindt spielten in der vergangenen Saison noch unter seiner Regie bei Tusem Essen. Prokop warnt allerdings vor einem anderen Profi: „Bietigheim hat mit Timo Salzer einen überragenden und inzwischen auch sehr torgefährlichen Spieler.“

Die Favoritenrollen schieben sich beide Übungsleiter hin und her. „Leipzig ist ein Gegner, der um den Aufstieg mitspielt“, ist sich Bietigheims Coach Hartmut Mayerhoffer sicher. „Sieht man sich die Zusammensetzung des Kaders an, wird klar, wohin die Reise gehen soll.“ Die Replik von Prokop: „Die Mannschaft steht zurecht dort oben, ihre Waffe ist das Tempospiel.“

Für Bietigheim unvergessen ist das Heimspiel gegen die Leipziger in der abgelaufenen Saison. Nach Ablauf der regulären Spielzeit verwandelte Matthias Gerlich einen direkten Freiwurf zum 29:28-Sieg für die Leipziger. Der DHfK-Rückraumspieler steht auch am Sonnabend wieder auf dem Parkett. Er könnte wie schon gegen Essen Philipp Weber ersetzen, der zwar auch im Kader steht, nach seiner Schulterverletzung aber noch nicht ganz fit ist.

Mitfliegen wird auch Kapitän Thomas Oehlrich. Er hatte am vergangenen Sonnabend bei seinem Comeback gegen Tusem eine Wirbelprellung erlitten. Zu Hause bleibt dagegen Alexander Feld, der noch immer an Leistenbeschwerden leidet.

LVZ-Online überträgt das Spiel wie gewohnt im Audio-Livestream.

Matthias Roth

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