Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

SC DHFK
Google+ Instagram YouTube
Begeisterte Handball-Fans in der Brüderstraße: DHfK gewinnt gegen SCM II mit 35:33

Begeisterte Handball-Fans in der Brüderstraße: DHfK gewinnt gegen SCM II mit 35:33

Immer wieder Szenenapplaus für die Handballer des SC DHfK von den rund 200 Zuschauern in der Sporthalle Brüderstraße: Mit einer engagierten Angriffsleistung hat der Drittligaaufsteiger am Mittwoch die zweite Mannschaft des SC Magdeburg mit 35:33 (18:13) geschlagen.

Leipzig. Gerade aus dem Trainingslager in Bad Blankenburg zurück, begeisterten die Leipziger besonders mit temporeichem Kombinationshandball und genauem Konterspiel. "Das war teilweise sehr gut, was wir heute gespielt haben", sagte DHfK-Trainer Sven Strübin.

Er ließ in den ersten Minuten mit Thomas Oehlrich, Philipp Seitle, Eric Jacob, Steve Baumgärtel und René Boese gleich fünf seiner Neuzugänge und damit einen nahezu kompletten Delitzscher Concordia-Block aufs Parkett. Vor allem Seitle bereitete den Magdeburgern mit dem erstligaerfahrenen Torhüter Dario Quenstedt Probleme. Der DHfK-Rückraumspieler erzielte in den ersten neun Minuten gleich vier Treffer in Folge. Seitle wollte seine Tore nicht überbewerten, freute sich vielmehr über den Sieg der ganzen Mannschaft. "Wir sind erst seit einer Woche mit diesem Kader zusammen und dafür schon weit", meinte er. In Delitzscher und Leipziger Gruppen denke kein Spieler. "Wir sind ein Team", so Seitle.

Die Leipziger ließen sich auch durch eine zwischenzeitliche 7:6-Führung der Gäste nicht aus der Ruhe bringen und bauten ihren Vorsprung bis zur Pause zum 18:13 aus. Auffallend: Die Gastgeber spielten nach ihren Trainingstagen in Thüringen mit hohem Tempo und hatten in Torhüter Sebastian Schulz einen starken Rückhalt. Der 20-Jährige parierte gleich reihenweise die Würfe des Zweitbundesligisten aus der Staffel Nord und leitete damit die gefährlichen Konter der Leipziger ein.

php8f37f2db0c201008120926.jpg

Leipzig. Immer wieder Szenenapplaus für die Handballer des SC DHfK von den rund 200 Zuschauern in der Sporthalle Brüderstraße: Mit einer engagierten Angriffsleistungen hat der Drittligaaufsteiger am Mittwoch die zweite Mannschaft des SC Magdeburg mit 35:33 (18:13) geschlagen. Die Leipziger begeisterten besonders mit temporeichem Kombinationshandball und genauem Konterspiel.

Zur Bildergalerie

In der zweiten Hälfte bestimmten zunächst die DHfK-Handballer weiter die Partie und bauten ihren Vorsprung sogar auf 21:14 aus. Dann ein Bruch in der Partie, der SCM holte Tor für Tor auf und drohte beim Anschlusstreffer zum 27:26 in der 46. Minute das Spiel zu kippen. "Da waren meine Spieler nach dem Trainigslager platt, da hat die Abwehrleistung nicht mehr gestimmt", so der DHfK-Trainer.

Strübin, der zwischenzeitlich munter durchgewechselt hatte, schickte nun wieder seine bundesligaerfahrenen Verstärkungen aus Delitzsch aufs Feld und ließ sich den Erfolg nicht mehr nehmen. "Gegen so einen Gegner muss man erstmal gewinnen, das wäre vor einiger Zeit noch gar nicht denkbar gewesen", meinte DHfK-Aufsichtsratsmitglied Stefan Kretzschmar, der Spiel aufmerksam verfolgte und sich hinterher auch mit vielen alten Bekannten aus Magdeburg abklatschte.

Auf SCM-Seite wird die Entwicklung in Leipzig genau verfolgt. "Die haben schon jetzt Zweitliganiveau", sagte der Magdeburger Co-Trainer Olaf Haase in DHfK-Richtung. Durch die Ligareform in der kommenden Saison stehen die Magdeburger schon jetzt als Absteiger in die dritte Liga fest, weil keine Bundesligareserve mehr zweitklassig antreten darf. "Wir werden dann mit A-Jugendspielern neu aufbauen", so Haase. Für die Magdeburger Ergänzungspieler suche der Verein noch einen Kooperationspartner, Leipzig sei dafür eine interessante Adresse, meinte der einstige Spieler in der DDR-Oberliga.

SC DHfK:

Schulz, Galia – Dietzmann 5, Leuendorf 3, Wolf, Binder 2, Witaszak, Schepers 2, Jacob 3, Wagner 2, Schlichter, Seidle 6, Streitenberger 2, Oehlrich 5, Boese 2, Baumgärtel 3

Matthias Roth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Spielberichte