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DHfK-Handballer sichern sich mit Mühe 32:28-Sieg im Nachholspiel bei Nieder-Roden

DHfK-Handballer sichern sich mit Mühe 32:28-Sieg im Nachholspiel bei Nieder-Roden

Es war kein leichtes Spiel. Der SC DHfK Leipzig musste sich am Samstagabend im Nachholspiel bei der HSG Nieder-Roden lange mühen. Am Ende sicherte sich der Tabellenführer der 3. Liga Ost dann aber doch einen 32:28-Sieg (17:13) und baute so den Vorsprung auf Verfolger Münden aus.

Nieder-Roden. Bereits in der Anfangsphase war zu merken, dass die Rodgauer dem Favoriten die Punkte nicht kampflos überlassen würden. Die Gastgeber traten selbstbewusst auf, spielten schnell und suchten ihre Chancen (2:1, 6.), während Leipzig noch nicht in der Partie angekommen schien. Sebastian Schulz, Namensvetter des DHfK-Torhüters, nutzte den ersten seiner fünf verwandelten Siebenmeter und entwickelte sich im weiteren Verlauf zum Führungsspieler der „Baggerseepiraten". Leipzig hingegen blieb zunächst ohne Durchschlagskraft. Marco Riehn im HSG-Tor parierte zudem zahlreiche Würfe im weitern Verlauf.

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Nieder-Roden. Es war kein leichtes Spiel. Der SC DHfK Leipzig musste sich am Samstagabend im Nachholspiel bei der HSG Nieder-Roden lange mühen. Am Ende sicherte sich der Tabellenführer der 3. Liga Ost dann aber doch einen 32:28-Sieg (17:13), baute so den Vorsprung auf Verfolger Münden auf fünf Punkte aus und kann fast schon sicher für die Relegation um den Aufstieg planen.

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Erst nach dem 6:6 (13.) fand der Spitzenreiter zu alter (Abwehr-) Stärke zurück und René Boese, Ulrich Streitenberger und Eric Jacob sorgten für das erste beruhigende Polster durch schnell vorgetragene Angriffe (8:14, 24.). Doch die HSG blieb ihrer Linie treu, wirkte beweglich mit vielen Positionswechseln und blieb dank Christian Schmid und Michael Weidinger bis zur Pause auf Schlagdistanz.

Auch nach dem Wiederanpfiff ließen sie sich vom Tabellenführer nicht beeindrucken. Der Ball lief weiter gut durch ihre Reihen und die Leipziger schwächten sich zusätzlich durch eine doppelte Zeitstrafe (17:20, 37.). Zwar überstanden sie diese nahezu schadlos (18:20, 40.), doch plötzlich kamen die HSGler Tor um Tor heran, weil sich die Messestädter zu viele Ballverluste, Fouls und Fehlwürfe leisteten. DHfK-Trainer Uwe Jungandreas sah sich deshalb Mitte des Abschnitts gezwungen, Cristian Telehuz auf das Parkett zu schicken. Der lange verletzte Neuzugang sollte eigentlich noch geschont werden und kam so unverhofft zu seinem ersten Einsatz für die Grün Weißen. Doch auch er konnte den Ausgleich (23:23, 48.) nicht verhindern. Schmid war auch für ihn zu schnell und holte den nächsten Strafwurf.

In der Schlussphase waren die Leipziger dann allerdings cleverer und fanden auch gegen die 350 lautstarken Zuschauer, davon rund 15 aus Leipzig, in die Erfoglsspur zurück. Der Drei-Tore-Vorsprung war durch bessere Abwehrarbeit und konsequentere Chancenverwertung bald wieder herausgespielt (24:27, 53.) und wurde bis zum Abpfiff durch eine mannschaftlich geschlossene Leistung verteidigt.

Coach Uwe Jungandreas war denn auch glücklich über den Erfolg und sah noch einige Mängel bei seiner Mannschaft. „Wir haben das Spiel solange dominiert, wie wir uns konzentriert haben. Dann sind uns zu viele Fehler unterlaufen, und wir haben viele Chancen nicht genutzt. Das hätte heute ins Auge gehen können, deshalb bin ich sehr froh, dass wir uns die beiden wichtigen Punkte sichern konnten."

Alexander Hauptmann zeigte sich enttäuscht vom Ergebnis, konnte aber mit dem Auftreten seiner Schützlinge zufrieden sein: „Wir haben heute gesehen, dass wir die Leipziger ärgern können. Die taktische Marschroute hat mein Team zudem bestens verfolgt. Dass unsere besten Torschützen heute nicht ins Spiel gefunden haben, hat die Mannschaft super kompensiert. Die Cleverness einer Spitzenmannschaft wie Leipzig hat letztendlich den Ausschlag gegeben."

Leipzig:

Galia, Schulz - Leuendorf, Streitenberger 5, Baumgärtel 8/2, Oehlrich 2, Witaszak, Jacob 4, Seitle 4, Wagner 1, Binder, Telehuz.

Nieder-Roden:

M. Rhein, J. Rhein - Weidinger 3, Rinschen, Lang, Kaiser, Breiler, Keller 5/1, Prinz 1, Etzel 1, Schmid 8, Schulz 9/5, Cristoffel 1, Kegelmann 1, Seitel.

Christoph Masche

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