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DHfK Leipzig wird seiner Favoritenrolle gegen LVB erst in Halbzeit Zwei gerecht

DHfK Leipzig wird seiner Favoritenrolle gegen LVB erst in Halbzeit Zwei gerecht

Die Zweitliga-Handballer des SC DHfK Leipzig haben das Stadtduell im Zuge der Vorbereitung gegen den Drittligisten SG LVB klar gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas setzte sich mit 28:21 (12:8) durch.

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Die Zweitliga-Handballer des SC DHfK Leipzig (grün) setzen sich im Vorbereitungsspiel gegen den Drittligisten SG LVB durch.

Quelle: Martin Glass

Leipzig. Allerdings wurde der Bundesligist seiner Favoritenrolle erst in Halbzeit Zwei gerecht.

Dementsprechend fand Coach Jungandreas kritische Worte. Besonders mit dem Zusammenspiel seines Teams gab er sich nicht vollends zufrieden. „In der Abwehr hat die Abstimmung an den Schnittstellen noch nicht so gut geklappt, wir waren oft zu spät am Gegenspieler dran. Unser System ist sicher auch nicht das Einfachste, aber wir müssen langsam in die richtige Form kommen“, erklärte er.

LVB-Co-Trainer Torsten Löther war ebenfalls enttäuscht – allerdings über den Ausgang des Spiels. „Wir hätten es gerne enger gestaltet als mit sieben Toren Unterschied. Bei uns fehlten drei Stammspieler, daher hatte unser Kader nicht die volle Qualität auf dem Feld“, erklärte Löther. „Am Ende haben wir zu viele Fehler gemacht und Federn gelassen, auch wenn einige gelungene Aktionen dabei waren.“

Zu Beginn lagen beide Mannschaften noch gleichauf (5:5) – was auch an den Abwehrreihen lag. Sowohl LVB als auch bei DHfK verstanden es, den gegnerischen Angriff gut zu unterbinden. Hinzu kam, dass Zweitligist DHfK mehrmals vom Siebenmeterpunkt am ehemaligen Teamkollegen Sebastian Schulz im LVB-Tor scheiterte. Erst zur Halbzeitpause hin erspielte sich der Favorit einen kleinen Vorsprung (12:8).

Im zweiten Spielabschnitt steigerte sich die Jungandreas-Truppe schließlich, agierte wesentlich dynamischer und untermauerte so seine Favoritenrolle. Vor allem die Neuzugänge Alexander Feld (Düsseldorf) und Pavel Prokopec (Essen) zeigten ihre individuelle Klasse, aber auch die in der Akademie ausgebildeten Max Emanuel und Lucas Krzikalla bewiesen ihre Fähigkeiten.

„Wenn wir den Spielverlauf ansehen, war es wie bei den knappen Siegen in den vergangenen beiden Jahren. Wir haben uns wieder zu Beginn sehr schwer getan und haben uns erst im Laufe des Spiels gesteigert“, sagte Jungandreas.

SC DHfK: Pulay, Galia - Dietzmann, Emanuel (2), Krzikalla (3), Baumgärtel (2), Oehlrich (2), Binder (4), Boese (1), Jacob (3), Riehn (1), Prokopec (6/3), Feld (4).

SG LVB: Schulz, Ziebert - Eulitz (1), Meiner (2/1), Uhlig (2), Zerrenner, Berthold (1), Wittig (4), Höhne (1), Wendlandt (4), Zart (2), Hanner (4).

aku

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