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DHfK gibt sich in Duderstadt keine Blöße – Boese und Jacob mit den meisten Treffern

DHfK gibt sich in Duderstadt keine Blöße – Boese und Jacob mit den meisten Treffern

Der SC DHfK Leipzig hat auch sein vorletztes Spiel der regulären Saison gewonnen. Auch ohne die fehlenden Philipp Seitle (Knöchelabsplitterung) und Kapitän Thomas Oehlrich setzten sich die Messestädter 32:27 (16:12) beim TV Jahn Duderstadt durch.

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René Boese beim Wurf

Quelle: Dietmar Möritz

Duderstadt. Der Meister der 3. Liga Ost geriet zu keiner Zeit in Rückstand und konnte sich sogar eine mittelmäßige Chancenverwertung leisten.

Für die beiden Ausfälle beorderte DHfK-Trainer Uwe Jungandreas Cristian Telehuz und Ole Dietzmann in die Startformation. Dies schien sich auszuzahlen. Früh legten sich seine Schützlinge das erste Polster zu (5:1, 5.). Vorne agierte René Wagner am Kreis und schaffte viele Freiräume für seine Nebenleute, was Eric Jacob immer wieder zu nutzten wusste. Es zeichnete sich aber ab, dass die Begegnung mehr vom sportlich harten Kampf als von spielerischen Qualitäten leben würde.

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Duderstadt. Platz eins und die Teilnahme an der Relegation um den Aufstieg in die 2. Bundesliga sind dem SC DHfK Leipzig nicht mehr zu nehmen. Dennoch stehen für die Messestädter noch Ligaspiele auf dem Plan. Ab 19 Uhr treten sie heute zur letzten regulären Auswärtspartie beim TV Jahn Duderstadt an. LVZ-Online begleitet die Begegnung in gewohnter Weise per Liveticker.

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Spätestens nachdem Knudsen den ersten und einzigen Ausgleich erzielte (7:7, 15.) war der Tabellenachte aus Duderstadt in der Partie angekommen. Die rund 300 Zuschauer in der halb gefüllten Sporthalle „Auf der Klappe" erlebten, wie ihre Mannschaft bis zur Halbzeitpause wieder abreißen lassen musste (15:10, 28.), sich aber vor allem dank eines agilen Nerijus Kesilis mit insgesamt neun Toren noch nicht vorzeitig aufgab (16:12).

Das Spiel beider Parteien blieb in der Offensive überhastet. Die Systeme wurden nicht konsequent ausgespielt. Ballverluste und Fehlwürfe prägten weiter die Vorwärtsbewegungen. Zudem erwischte Steve Baumgärtel einen seiner weniger guten Tage und wurde phasenweise von Marcus Leuendorf ersetzt. Dem anderen Akteur auf der rechten Seite, René Boese, genehmigte Jungandreas ebenfalls viele Verschnaufpausen, so dass Maik Wolf mit fünf Toren im zweiten Abschnitt glänzen konnte.

Die Differenz blieb gleich (20:15, 37.), zahlreiche Unterbrechungen ließen weiterhin nur zähen Spielfluss zu. Leipzig fehlte vorn die hundertprozentige Konzentration im Abschluss. Neben Kesilis hielt insbesondere Jan Philipp Naß die Hausherren bis dahin in Reichweite (22:20, 44.). Doch näher sollten die Eichsfelder bis zur Schlusssirene nicht mehr kommen. Das typische Leipziger Spiel mit einer erneut fabelhaften offensiven Verteidigung wurde nur durch mangelhafte Torausbeute getrübt. Daran werden die Grün-Weißen in den verbleibenden Wochen arbeiten müssen, wenn ihnen gegen stärkere Gegner mehr abverlangt werden wird.

Thomas Brandes konnte die Niederlage dann auch verschmerzen: „Wir wollen uns heute zum letzten Heimspiel nicht abschlachten lassen, und das ist uns durchweg gelungen. Wichtiger war der Klassenerhalt, vor vier Wochen in Köthen gesichert, sodass hier Handball auch nach meinem Abschied in der neuen Saison drittklassig gespielt werden kann."

Auch DHfK-Trainer Jungandreas war mit der Leistung seiner Mannen zufrieden: „Das war ein munteres Spielchen, in dem es für beide Mannschaften weniger ums Sportliche denn ums Prestige ging. Duderstadt hat uns über die gesamte Spielzeit gefordert, ist das Tempo mitgegangen und hat seinen Anhängern einen versöhnlichen Saisonabschluss geboten.

Leipzig:

Galia, Schulz - Dietzmann (2), Leuendorf (1), Streitenberger (3), Wolf (5), Baumgärtel (2), Binder (1), Witaszak (1), Schepers, Boese (8/4), Jacob (7), Wagner (2), Telehuz.

Duderstadt:

Krüger, Wedemeyer - Brand (1), Krist (2), Kesilis (9), Brandes (2), Swoboda, Gelley (2), Heim (1), Naß (4), Knudsen (5/1), Tetzlaff (1), Gläser, Schmidt.

Christoph Masche

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