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Fulminante Aufholjagd von DHfK Leipzig nicht belohnt - Bittere Niederlage in Hüttenberg

Fulminante Aufholjagd von DHfK Leipzig nicht belohnt - Bittere Niederlage in Hüttenberg

Nach dem Freudentaumel hinsichtlich der Pokalauslosung und dem Glücksgriff, mit dem THW Kiel auf den aktuellen Champions-League-Sieger zu treffen, ist der SC DHfK Leipzig in der 2. Bundesliga auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden.

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Eric Jacob war nur eine Woche nach seinem Nasenbeinbruch wieder für den SC DHfK Leipzig im Einsatz und mit sechs Toren Leipzigs bester Torschütze gegen Hüttenberg.

Quelle: Christian Nitsche

Hüttenberg/Leipzig. Zwar gelang Leipzig am Samstag auswärts gegen den direkten Konkurrenten TV 05/07 Hüttenberg nach einer Leistungssteigerung und einem zwischenzeitlichen 11:18-Rückstand (34.) der 22:22-Ausgleich (49.). Im Schlussspurt musste sich DHfK jedoch mit 25:27 (10:16) geschlagen geben.

Von Beginn an lief Leipzig einem Rückstand hinterher, fand in der ersten Halbzeit vor allem in der Defensive nicht zu seinem Spiel. Immer wieder kam der Gegner aus dem Rückraum durch Florian Laudt zu Toren. Allein sechs seiner sieben Treffer aus Halbzeit Eins markierte der 28-Jährige innerhalb der ersten 20 Minuten. „Die Deckung inklusive Torhüter war in der ersten Halbzeit ganz schlecht, zudem haben wir zehn technische Regelfehler kassiert“, sagte DHfK-Trainer Uwe Jungandreas nach dem Spiel.

Dementsprechend nahm der Leipziger Coach frühzeitig die Auszeit. Zudem brachte er für Gabor Pulay Oliver Krechel im Tor. Die gewünschte Wende gaben die Impulse jedoch nicht. Denn neben den Defensivproblemen kam der SC DHfK auch im Angriff zunächst nicht gegen die offensive Deckungsweise der Hüttenberger durch. Zudem leisteten sich die Leipziger anfangs zu viele leichtfertige Ballverluste.

Erst im zweiten Spielabschnitt gelang DHfK eine fulminante Aufholjagd. Nachdem die Gäste zwischenzeitlich beim 11:18 (34.) mit sieben Toren zurücklagen, schlossen sie - angeführt von Eric Jacob, der nur eine Woche nach seinem Nasenbeinbruch wieder im Einsatz war - bis zum 22:22 (49.) auf. Allerdings hatte der gegnerische Erstliga-Absteiger im Schlussspurt die besseren Nerven, während Leipzig mehrmals den möglichen Siegtreffer vergab.

"Das es so knapp werden würde, hätte ich nach der ersten Hälfte nicht gedacht", sagte der gegnerische Coach Heiko Karrer. "In der zweiten Halbzeit gab es dann einen komplett anderen Spielverlauf. Wir haben es nicht mehr geschafft, den Ball laufen zu lassen."  Jungandreas zog ein gemischtes Fazit: „Wir haben 20 Minuten guten Handball gezeigt, Hüttenberg aber 40 Minuten." Im Vergleich zum letzten Auswärtsspiel in Hamm sah er leichte Verbesserungen. "Dieses Mal wurde das nicht belohnt. Wenn man das aber immer wieder macht, wird es irgendwann belohnt werden“.

aku/mcb

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