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Handballer des SC DHfK Leipzig gewinnen nach spannendem Schlussspurt gegen DHC Rheinland

Handballer des SC DHfK Leipzig gewinnen nach spannendem Schlussspurt gegen DHC Rheinland

Die Zweitliga-Handballer des SC DHfK haben das Spiel beim DHC Rheinland mit 34:33 (16:19) gewonnen. Vor 1404 Zuschauern setzten sich die Leipziger nach einem spannenden Schlussspurt in einem ausgeglichenen Spiel gegen die Dormagener durch.

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Philipp Seitle war einer der stärksten Spieler auf Seiten des SC DHfK Leipzig.

Quelle: Christian Nitsche

Dormagen/Leipzig. In der ersten Halbzeit konnten sich die Leipziger zwar bis zum Stand von 6:4 zunächst leicht absetzen, dann liefen sie jedoch lange Zeit einem Drei-Tore-Rückstand hinterher. Zwei Chancen zum Ausgleich konnten sie nicht nutzen. Steve Baumgärtel erzielte in den ersten 30 Minuten fünf Tore, Philipp Seitle zwei. Dennoch fanden die Leipziger nicht richtig in das Spiel, 19:16 hieß der Stand zur Halbzeit.

Auch in der zweiten Hälfte liefen die Leipziger zunächst einem Rückstand hinterher. In der 47. Minute kamen sie beim 26:24 auf eine Zwei-Tore-Differenz heran, in der 51. Minute gelang Thomas Oehlrich der Ausgleich zum 28:28. In den letzten Minuten war die Partie so wieder offen - auch dank einer sehr guten Leistung von Torwart Sebastian Schulz.

Ulrich Streitenberger konnte die Leipziger in der 54. Minute zum 31:29 in Führung bringen. Vier Minuten vor dem Ende gelang Philipp Seitle trotz Unterzahl der Leipziger der Treffer zum 33:31. Entschieden wurde die Partie jedoch erst mit dem Schlusspfiff, denn die Dormagener kamen noch einmal bis auf 33:34 heran. Einen Freiwurf konnten sie nicht mehr verwandeln, es blieb beim knappen 34:33-Sieg für den SC DHfK.

Nach dem Abpfiff kam es zu tumultartigen Szenen auf dem Parkett. DHC-Trainer Richard Ratka soll dabei angeblich den Schiedsrichter attackiert haben. Auch bei der anschließenden Pressekonferenz hatte sich Ratka noch nicht beruhigt und haderte mit der Leistung des Unparteiischen, obwohl dies nach den Regeln der Deutschen Handball-Bundesliga (HBL) bis 48 Stunden nach der Partie untersagt ist.

DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther zeigte sich mit seiner Mannschaft zufrieden. "Wir hatten am Ende einfach mehr Biss und haben deshalb verdient gewonnen", so Günther.

SC DHfK Leipzig:

Galia, Schulz, Krechel – Dietzmann 3, Streitenberger 7/1, Wolf, Baumgärtel 7, Oehlrich 3, Binder 1, Boese 1, Wagner 1, Riehn, Seitle 11, Telehuz

DHC Rheinland:

Meyer, Schlingmann – Szczesny, Mestrum, Zdrahala 3, von Gruchalla, Plaz 3, Breuer 11/6, Clausing, Wittig, Kübler, Lochtenbergh 3, Konitz 8, Holmgeirsson 5

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