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Handballer des SC DHfK werden Zweite beim BWG-Cup in Halle/Saale

Handballer des SC DHfK werden Zweite beim BWG-Cup in Halle/Saale

Die Handballer des SC DHfK haben am Donnerstag beim BWG-Cup in Halle/Saale den zweiten Platz belegt. Im Finale mussten sich die Leipziger Favorit SC Magdeburg nach 30 Minuten Spielzeit mit 17:12 geschlagen geben.

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Steve Baumgärtel beim Wurf (Archivfoto)

Quelle: Dietmar Möritz

Halle. Den dritten Platz sicherte sich der Zweitliga-Absteiger Dessau-Roßlauer HV durch einen 18:13-Erfolg gegen Gastgeber HC Einheit Halle.

Im Halbfinale hatte Leipzig zuvor Dessau-Roßlau mit 20:15 bezwungen. Dabei waren die DHfK-Spieler zunächst schwer in die Gänge gekommen und lagen bis zur 12. Minute sogar hinten. Eine Auszeit von Trainer Uwe Jungandreas brachte die Wende, die Leipziger fanden ins Spiel und zogen schließlich davon.

Magdeburg hatte beim 18:8 gegen die Hausherren im Halbfinale keine Probleme. „Defensiv haben wir einen Schritt nach vorn gemacht, hatten auch im Tempospiel einige gute Szenen. Allerdings hat es manchmal auch zu lange gedauert, ehe meine Spieler die Situation für einen schnellen Pass erfasst haben. Wir sind aber auf dem richtigen Weg", erklärte Magdeburgs Trainer Frank Carstens.

Im Finale standen sich dann der SC Magdeburg und der SC DHfK gegenüber. Bundesligist Magdeburg nutzte seine körperlich überlegene Spielweise in der Partie zumeist aus. Den Leipzigern dagegen steckte das Traininglager noch in den Knochen. Ihre eigentlichen Stärken, die schnelle Abwehr und ein schneller Angriff, konnten sie nur gelegentlich zeigen. Dennoch sei die Körpersprache deutlich besser gewesen als im Spiel gegen die Füchse Berlin, konstatierte Trainer Jungandreas nach dem Spiel.

„Magdeburg ist eine andere Liga. Für unsere Abwehrarbeit benötigen wir schnelle Beine. Die haben wir derzeit noch nicht. Es wäre etwas enger geworden, wenn wir unsere Chancen genutzt hätten", meinte der DHfK-Coach. Der Außenseiter lag im Finale nach sieben Minuten sogar mit 5:3 vorn. Doch dank des überragenden Keepers Björgvin Gustavsson wendeten die Magdeburger mit vier Toren in Serie das Blatt und zogen über 7:5 auf 13:9 (21.) davon.

Neben Gustavsson, der zwei Siebenmeter parierte, ragten beim Bundesligisten noch Jure Natek, Ales Pajovic (je 5) und Stian Tönnesen (5/3) heraus. Für die Leipziger erzielten René Boese (4/1) und Steve Baumgärtel (3) im Finale die meisten Tore.

ic/dpa

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