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Handballkrimi in der Ernst-Grube-Halle - SC DHfK Leipzig besiegt Eisenach knapp

Handballkrimi in der Ernst-Grube-Halle - SC DHfK Leipzig besiegt Eisenach knapp

Leipzig. Zweitliga-Aufsteiger SC DHfK Leipzig hat sich am Sonnabend in einem Handballkrimi gegen den ThSV Eisenach durchgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas gewann am achten Spieltag in der Leipziger Ernst-Grube-Halle vor 1520 Zuschauern mit 19:18 (12:10).

Beste Werfer auf Seiten des Gastgebers waren Philipp Seitle und Ulrich Streitenberger mit jeweils fünf Toren. Bei Eisenach war Tomas Sklenak ebenfalls mit fünf Treffern bester Torschütze.

„Das Ergebnis spricht für sich: Es war ein Spiel, dass die Abwehrreihen dominiert haben“, sagt DHfK-Spieler Rene Boese nach der Partie. Denn handballerisch sei es nicht das beste Spiel gewesen, was die Akteure am Samstagabend in der Ernst-Grube-Halle gezeigt hätten, bestätigte auch Jungandreas. „Heute hat die Mannschaft gewonnen, die mehr Laufbereitschaft und Einsatzwillen gezeigt hat.“ Deshalb müsse er seinem Team ein riesiges Kompliment machen. „Auch nach den frei verworfenen Bällen haben wir nie gehadert sondern immer weiter gearbeitet.“

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Zunächst starteten beide Teams nervös in die Partie. Sowohl Leipzig als auch Eisenach leisteten sich viele technische Fehler und Fehlwürfe. Dennoch entwickelte sich kurz darauf ein Spiel auf Augenhöhe. Doch während sich die Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas mit der aggressiven Deckung der Thüringer schwer tat und hart für ihre Tore arbeiten musste, kam Eisenach zu einfachen Treffern.

Darüber hinaus erwischte der sonst so sichere Siebenmeterschütze Rene Boese von der Straflinie keinen guten Tag und vergab gleich zwei Siebenmeter in Folge. So kam es, dass sich die Gäste über ein 5:5 (12.) innerhalb von vier Minuten mit drei Treffern in Folge auf 8:5 absetzten.

Erst in der Folge fand Leipzig sowohl offensiv als auch defensiv besser ins Spiel. Durch eine gut eingestellte Abwehr zwangen die Messestädter den Gegner zu unvorbereiteten Würfen und technischen Fehlern, sodass der SC DHfK fünf Minuten vor dem Seitenwechsel auf 9:9 ausgeglich. Erheblichen Anteil an der Aufholjagd hatte zudem Michael Galia. Der Keeper steigerte sich zusehends und vereitelte einige gute Torchancen der Eisenacher.

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Nach dem Handballkrimi gegen Eisenach feierten die DHfKler ihren Sieg in der Moritzbastei. V.l.: Maik Wolf mit Freundin Katja Jungandreas und Eric Jakob mit Freundin Atta List.

Quelle: Dirk Knofe

Zwar hielt Leipzig nach der Pause den minimalen Vorsprung von zwei Toren bis zur 45. Minute (16:14). Allerdings entwickelte sich auf beiden Seiten ein zerfahrenes Spiel. Nicht nur, dass die Teams im Angriff ideenlos wirkten. Es erhöhte sich zudem schlagartig Fehlerquote. „Wir haben es nicht mehr geschafft, den Gegner unter Druck zu setzen“, sagte Ulrich Streitenberger. Allein in den letzten beiden Minuten hatte Leipzig mehrmals die Möglichkeit, durch Siebenmeter oder freien Würfen davon zu ziehen. Am Ende rettete der Liganeuling den minimalen Vorsprung von einem Tor über die Zeit. „Das war ein immens wichtiger Erfolg für uns. Gerade bei den Heimspielen sind Siege Plicht“, sagte Boese, der sich sicher ist: „Die nächsten Wochen werden zeigen, wo der Weg hingeht.“

 

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Hier gibt es einen Zusammenschnitt der Liveübertragung als Audio-Podcast:

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Statistik:

DHfK:

Galia, Krechel – Dietzmann, Streitenberger (5/5), Baumgärtel (1), Oehlrich (2), Binder, Boese (3), Jacob (2), Riehn, Seitle (5/1), Telehuz, Müller, Wolf, Wagner (1).

 

ThSV:

Musil, Gorobtschuk – Trautvetter, Sklenak (5/3), Wöhler (3), Luther (1), Miljak (1), Kaluzinski, (1) Adams, Schiffner, Heinemann (2/1), Lilienfelds (4), Koloper (1), Lindner.

Zuschauer:

1520

Anne Kunze

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