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Harter Kampf in Schwaben: SC DHfK Leipzig unterliegt dem TV Neuhausen

Harter Kampf in Schwaben: SC DHfK Leipzig unterliegt dem TV Neuhausen

Der SC DHfK Leipzig hat sich am Samstagabend gegen den Bundesligaabsteiger TV Neuhausen nicht durchsetzen können. Nach einem körperlich robusten Spiel stand am Ende ein 30:27 (15:13).

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Maximilian Jonsson (r.), bester Werfer des SC DHfK Leipzig gegen Ferdinand Michalik vom TV 1893 Neuhausen. (Archivbild)

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. „Wir konnten jederzeit mithalten“, war DHfK-Handball-Geschäftsführer Karsten Günther nach dem Spiel überzeugt, „wir hatten es in der Hand, und haben dumm verloren.“

In der ersten Halbzeit agierten beide Mannschaften noch auf Augenhöhe. Zwar legte der TV Neuhausen ein ums andere Mal vor, doch die Gäste aus Leipzig konnten stets umgehend wieder ausgleichen. Besondere Schwierigkeiten bereitete den Grün-Weißen dabei die offensive Ausrichtung der Neuhausener Abwehr.

Mit einer robusten Spielweise versuchte die Sieben von Trainer Christian Prokop die Oberhand zu gewinnen. Das bemerkten auch die Unparteiischen und hielten die gelbe Karte stets griffbereit. Doch auch die Schwaben spielten körperbetont. Zwischenzeitlich zahlte sich diese Vorgehen für den SC DHfK aus: Mit drei Toren lagen die Leipziger vorn. 

Doch beim Stand von 10:11 entglitt Lukas Binder der Ball: Neuhausen konnte ausgleichen. Ab der 26. Minute blieb den Grün-Weißen nur noch die Verfolger-Perspektive. Mit einem 15:13 ging es in die Pause.

Nach der Pause ging es auf der rosa Platte der Paul-Horn-Arena für geschlagene fünf Minuten hin und her, ohne dass ein Tor fallen wollte. Lukas Binder war es dann, der die gut 1500 Zuschauer in der 35. Minute erlöste. Doch die Gastgeber zwangen dem DHfK ihr Spiel auf. „Wir haben das ganze Spiel über den Kopf oben gehalten“, lobte Günther die Moral des Teams.

Immer wieder enteilten die Schwaben auf bis zu vier Tore Vorsprung. Und immer wieder gelang es den Leipzigern, zu verkürzen. Doch an der Chancenverwertung haperte es: „Das war heute eine ganz schlechte Trefferquote“, so der Handball-Manager. Als zwei Minuten vor Schluss das 30:25 auf der Anzeige erschien, war die Vorentscheidung gefallen. Zwei Mal noch überwanden Prokops Jungs noch den Schlussmann der Hausherren. Am Ende stand ein 30:27-Sieg für die extrem heimstarken Neuhausener. Beste Werfer der Leipziger waren Max Jonsson und Philipp Weber jeweils 6 Treffern.

Nun haben die Zweitliga-Handballer des SC DHfK erstmal zwei Wochen spielfrei. Erst am ersten März geht es mit einem Heimspiel in der Arena Leipzig gegen die HG Saarlouis weiter. Günther: „Nach dem Rückschlag heute ist das nicht das Schlechteste. Zwei Wochen Zeit fürs Training und um den Kopf frei zu bekommen. Dann können wir gegen Saarlouis wieder angreifen.“

joka

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