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Keine Chance beim Meisterschaftsanwärter: SC DHfK verliert in Flensburg

Handball-Bundesliga Keine Chance beim Meisterschaftsanwärter: SC DHfK verliert in Flensburg

Der SC DHfK hat auch das zweite schwere Spiel gegen eine Spitzenmannschaft im hohen Norden innerhalb von fünf Tagen verloren: Bei der SG Flensburg-Handewitt konnten die Leipziger nur in der Anfangsphase mithalten.

Roman Becvar scheitert im Angriff an der massiven Flensburger Abwehr.

Quelle: Rainer Justen

Flensburg/Leipzig. Vor einer großen Kulisse von knapp 6000 Zuschauern in der Flens-Arena blieb die Überraschung für den SC DHfK Leipzig am Mittwochabend aus. Nach einer starken Anfangsphase konnten die Leipziger dem großen Favoriten nach 20 Minuten nicht mehr viel entgegen setzen. Trotz der 23:31 (10:14)-Niederlage bleibt das Team von Trainer Christian Prokop Tabellensechster. Für den SC DHfK war Franz Semper mit fünf Toren am erfolgreichsten. Beim Gastgeber überragte Anders Eggers mit zwölf Treffern.

Die Gäste boten dem Meisterschaftsaspiranten in eigener Halle zunächst mit einem beherzten Auftritt paroli und schafften es, die Konter der Gastgeber zu unterbinden. Bei der 6:5-Führung des SC DHfK nahm Flensburgs Trainer Ljubomir Vranjes die erste Auszeit. Seine Ansprache zeigte Wirkung. Der Gastgeber erzielte drei Tore in Serie und setzte sich auf 8:6 ab. „Wir haben uns taktisch intensiv vorbereitet und das in den ersten 20 Minuten nach Plan erledigt. Aber das ganze Spiel zieht sich leider mit einer Angriffsschwäche aus dem Rückraum durch, sodass am Ende eine Quote unter 30 Prozent da steht. Um es hier spannender zu machen, müssen alle am Maximum spielen", sagte Prokop nach der Partie.

Die Leipziger nutzten ihre Chancen bis zur Pause nicht konsequent genug und gerieten mit vier Toren ins Hintertreffen. Allein die Außenspieler Lukas Binder und Peter Strohsack fanden ab und an die Lücke im nordischen Abwehrverband. "Mich hat erneut die mutige Leistung von Franz Semper und der Auftritt von Peter Strohsack nach seiner Verletzung gefreut“, sagte der Leipziger Coach.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs legte Flensburg sofort nach. Beim 10:18-Rückstand nahm DHfK-Coach Prokop eine Auszeit. Die mit Ausländern gespickte SG-Truppe, im 18-Mann-Kader stehen nur zwei deutsche Spieler, ließ sich davon aber nicht beeindrucken. 

Das Tempo war für die Gäste zu hoch, sodass Flensburg seinen Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf zehn Tore erhöhte. Am Ende betrieb der SC DHfK noch ein bisschen Ergebniskosmetik und verhinderte, dass die Niederlage zur bisher höchsten in dieser Saison wurde. "Ich bin zufrieden gegen eine Mannschaft mit so einer guten Struktur mit acht Toren zu gewinnen. Man hat bei einigen unseren Spielern gesehen, dass sie etwas müde im Kopf waren. Aber unsere Abwehr stand 60 Minuten sehr gut“, sagte Flensburgs Trainer Vranjes.

agr

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