Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

SC DHFK
Google+ Instagram YouTube
Langsam wird es knapp - SC DHfK Leipzig verliert und rutscht auf Abstiegsrang

Langsam wird es knapp - SC DHfK Leipzig verliert und rutscht auf Abstiegsrang

Der SC DHfK hat tapfer gekämpft am Ostersamstag gegen den Tabellenvierten HSG Nordhorn-Lingen. Erfolglos, wie das knappe 32:30 (14:15) nach Abpfiff zeigt. Nachdem die Leipziger zu Spielbeginn durch einen Konter der HSG ins Hintertreffen gerieten, konnte René Boese nach knapp fünf Spielminuten ausgleichen.

Voriger Artikel
Gekämpft bis zum Schluss und doch verloren - SC DHfK Leipzig unterliegt TV Emsdetten knapp
Nächster Artikel
SC DHfK verlässt nach Sieg gegen Hüttenberg die Abstiegsränge – Gerlich verlängert

Steve Baumgärtel vom SC DHfK Leipzig hat sich mit sieben Treffern gegen die HSG Nordhorn gut in Szene gesetzt.

Quelle: Martin Glass

Nordhorn. Das tat er dann auch beim 4:4- und 5:5-Ausgleich. Boese war es auch, der die Grün-Weißen erstmals in Führung (8:7) brachte. Beide Mannschaften agierten in der Folge auf Augehöhe, wenn auch nicht immer voll konzentriert.

In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit tauschten die Teams die Rollen. Nun war es das Team von SC-DHfK-Trainer Uwe Jungandreas, welches Druck machte und führte. Die Nordhorner waren zum Ausgleich gezwungen. Mit dem Abpfiff traf Till Riehn noch mal für die Leipziger. Doch er stand im Kreis. Mit 15:14 ging es in die Pause. "Wir haben in den letzten Spielen gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte gespielt, bei allen konnten wir gut mitspielen", konstatierte der Coach nach der Partie.

Nach Wiederanpfiff erwischte die HSG Nordhorn-Lingen den besseren Start. Die Leipziger blieben dran, aber konnten nicht gleichziehen. Die Gastgeber sicherten eine Zwei-Tore-Führung über die Zeit. Uwe Jungandreas stellte die Verteidigung auf ein 4:2-System um. "Leipzig ist als eine Top-Mannschaft aufgetreten und hat uns alles abverlangt", fasste Heiner Bültmann, Trainer der HSHG zusammen. "Die offensive Deckung der Gäste war schwierig zu bespielen, aber wir haben geduldig auf unsere Torchancen gewartet."

Die Nerven der Leipziger lagen in den letzten Minuten blank. Abspielfehler häuften sich und das nötige Quäntchen Glück beim Wurf fehlte. Kurz vor Schluss sah auch noch Kapitän Thomas Oehlrich nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte. Doch am Ende ging ein Wurf erst an den Pfosten, dann an Igor Levshins Rücken und landet im Netz der Grün-Weißen. Mit dem Abpfiff stand es 32:30. Eine weitere Niederlage für den SC DHfK Leipzig – langsam wird es knapp mit dem Klassenerhalt, das Team rutschte auf den 17. Tabellenplatz, einem Abstiegsrang

"Heute hatten wir zwei Probleme", sagte Uwe Jungandreas am Abend. "Einerseits haben wir mit 32 Gegentoren einfach zu viel hinten rein bekommen." Zudem habe der erst kürzlich wieder eingestiegene Kapitän Thomas Oehlrich seine zweite Zeitstrafe zu früh bekommen. "Er ist einfach nicht ersetzbar."

Vier Heimspiele erwarten die DHfK-Jungs in den kommenden Wochen. Die nächste Chance zu Punkten hat das Team am kommenden Samstag gegen den TV Hüttenberg. Um 20 Uhr wird in der Leipziger Arena angepfiffen. LVZ-Online ist wie immer mit einem Live-Audio-Stream dabei. Am 11. April geht es gegen Ludwigshafen.

HSG Nordhorn Lingen:

Buhrmester (T), Bartels (T), Verjans (5), Wilmsen, Mickal, Miedema (9), Meyer (4), Schagen (6/1), Poll, Trodler (2), Terwolbeck (1), de Boer, Rigterink, Wiese (5)  

Zeitstrafen

: 8 Minuten

SC DHfK Leipzig:

Levshin (T), Pulay (T) Emanuel, Streitenberger, Krzikalla, Baumgärtel (6/1), Oehlrich (5), Binder (1), Ogano, Gerlich (7), Boese (7/2), Riehn (1), Feld (3)  

Zeitstrafen:

8 Minuten  

Zuschauer:

1652

joka

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Spielberichte