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Nach Stromausfall in Lemgo: SC DHfK kassiert erste Saisonniederlage

Lukas Binder verletzt Nach Stromausfall in Lemgo: SC DHfK kassiert erste Saisonniederlage

Wegen eines Stromausfalls konnte die Bundesliga-Partie des SC DHfK Leipzig am Sonntag in Lemgo erst mit 45 Minuten Verpätung angepfiffen werden. Nach starker erster Halbzeit verloren die Gäste am Ende mit 29:33 (16:15). Zu allem Unglück verletzte sich auch noch Lukas Binder und musste von der Platte geführt werden.

Peter Strosack vom SC DHfK Leipzig kann die Niederlage in lemgo noch nicht ganz fassen.

Quelle: Imago

Lemgo. Die DHfK-Handballer bleiben sich auch am dritten Spieltag der Bundesliga treu: In der Lemgoer Lipperlandhalle fahren die Grün-Weißen mit ihrer Leistung Achterbahn. Nur dieses Mal mit einem negativen Ausgang. Die Leipziger verlieren nach zwei Siegen in Serie ihr erstes Spiel dieser Saison. Lemgo bestraft den SC DHfK mit 33:29 (15:16). Zu allem Übel knickte sich Lukas Binder in der Schlussphase des Spiels bei einer Abwehraktion den linken Fuß um. Infolge dessen musste der Linksaußen gestützt vom Feld geleitet werden.

Das alles passte ins Bild eines Tages, der mit einem Stromausfall begann. Denn in der Lipperlandhalle blieben Sonntagmittag zuerst die Lichter aus, während es auf den anderen Feldern in der Liga bereits ordentlich abging. 45 Minuten später wurde die Partie zwischen dem TBV und dem SC DHfK angepfiffen. Die Stadtwerke hatten wieder Saft auf die Leitungen gebracht. Was genau vorgefallen war, konnte nicht gekärt werden.

So richtig was auszumachen schien die Verzögerung dem Hausherren. Denn die fanden nicht so recht in die Partie. Wäre Andreas Rojewski konsequenter zur Sache gegangen und hätte seinen Wurf im Kasten des TBV untergebracht, wären der Blitzstart der Leipziger perfekt gewesen. Im Gegenzug kam Lemgo wieder ran. Weil beide Abwehrreihen nicht wirklich sattelfest schienen, lief das Spiel lange pari.

Vier Minuten vor der Halbzeitpause hatte das Team von André Haber gegen den TBV den Peak der Schaffenskraft erreicht. Der angeschlagene Philipp Weber (Schulter) brachte die Leipziger vier Tore in Front. Danach ging die Fahrt bergab. Mit richtig viel Tempo.

Der DHfK schwankte wie ein angeschlagener Boxer

Selbst die Pause konnte den Abwärtstrend nicht stoppen. Drei Treffer vor, vier nach der Halbzeit kassierte Habers Team in Serie. Zwar brach die Auszeit des Coaches den Spurt der Lemgoer, aber wirklich Saft auf die Leitungen seiner Männer brachte er nicht. DHfK schwankte wie ein angeschlagener Boxer. Neben dem fehlenden Glück, kam auch noch Pech dazu. TBV-Schlussmann Piotr Wyszomirski zog den Angreifern mit seinen Paraden reihenweise den Zahn. Philipp Weber erwischte einen gebrauchten Tag, scheiterte zudem von der Siebenmeter-Linie. Da erwischten die Leipziger einen ganz schwarzen Tag, denn auch Andreas Rojewski und Yves Kunkel scheiterten. Lediglich einen von vier Freiwürfen brachten sie unter.

Lemgo spielte sich mit dem überragenden Ex-Magdeburger Fabian voan Olphen in einen Rausch. Bei Donat Bartoks Geschossen hatte erst Jens Vortmann und später auch Milos Putera keine Chance. Bis auf sechs Tore zog der TBV davon. Bei den Leipzigern lief nicht mehr viel zusammen. Neben den kassierten Paraden, klemmte es auch in der Abstimmung bei den Zuspielen.

Zu allem Übel verletzte sich in der 57. Minute auch noch einer der wenigen Lichtblicke im Leipziger Spiel – Lukas Binder knickte mit dem linken Fuß um und musste mit schmerzverzerrtem Gesicht das Feld verlassen. Möglicherweise sind bei der Abwehraktion die Bänder des 25-Jährigen gerissen.

DHfK: Vortmann, Putera, Pieczkowski 4, Rojewski 3/1, Weber 2, Janke 1, Roscheck 1, Strosack 4, Binder 5, Milosevic 4, Meschke, Jurdzs, Semper 5, Rivesjö, Kunkel. Zuschauer: 2711. Siebenmeter: TBV 2/3 – DHfK 3/1. Zeitstrafen: 4 min / 8 min.

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