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Nach deutlicher Steigerung zur Halbzeit: SC DHfK Leipzig siegt auswärts in Bad Schwartau

Nach deutlicher Steigerung zur Halbzeit: SC DHfK Leipzig siegt auswärts in Bad Schwartau

Der SC DHfK Leipzig hat am Freitagabend im Auswärtsspiel gegen Bad Schwartau einen letztlich klaren 28:22-Sieg in der 2. Handball-Bundesliga eingefahren. Die Leipziger Tabellenführer präsentierten sich in der Hansehalle nur in der ersten Hälfte schwerfällig, danach drehte die Offensive merklich auf.

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SC DHfK-Trainer Christian Prokop konnte sich am Freitagabend über einen Auswärtssieg seiner Mannschaft freuen. (Archivbild)

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Bester Werfer des SC DHfK war Lukas Binder mit sieben Treffern.

In der ersten Partie nach einem spielfreien Wochenende ging es für die Leipziger zum aktuellen Tabellen-Neunten nach Bad Schwartau. Und die Handballer aus der Messestadt schienen gut erholt: Nach fünf Minuten hatten sie einen 4:2-Vorsprung herausgeworfen. In der Anfangsphase traten Philipp Pöter und Alen Milosevic mit jeweils zwei Toren besonders positiv in Erscheinung.

Allerdings vergaben die Leipziger auch zwei Siebenmeter in Person von Boese und Pöter. Bad Schwartau ließ sich nicht abschütteln. Nach 13 Minuten stand es 5:4 für Leipzig, DHfK-Trainer Prokop nahm die Auszeit. Die Leipziger ließen weitere Chancen liegen, Bad Schwartau ging durch Pankofer in der 17. Minute erstmals in Führung. Damit hatten die Hausherren einen Fünf-Tore-Vorsprung des SC DHfK wettgemacht. Den Leipzigern fehlte offensichtlich Phillip Weber mit seiner Torgefahr aus dem Rückraum, offensiv taten sie sich zu diesem Zeitpunkt schwer.

Bad Schwartau-Torwart Klockmann konnte sich in der ersten Halbzeit mehrfach auszeichnen und vereitelte diverse Großchancen. Es blieb knapp, der SC DHfK hechelte weiter dem kleinen Rückstand hinter. Die Leipziger schafften aber noch vor dem Pausentee den Ausgleich: Spielstand nach 30 Minuten: 12:12.

Leistungssteigerung in Hälfte zwei bringt den Erfolg

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Lukas Binder und der SC DHfK Leipzig ließen Bad Schwartau ab der zweiten Halbzeit keine Chance mehr. (Archivbild)

Quelle: Elmar Keil

Die zweite Halbzeit begann verheißungsvoller. Lukas Binder und Lucas Krzikalla brachten ihre Mannschaft wieder schnell in Front. Und die Leipziger zeigten sich nun offensiv verbessert, zogen bis zur 40. Minute auf 18:14 davon. Immer wieder Binder und Pöter waren erfolgreich, der SC DHfK erarbeitete sich bis zur 45. Minute eine 21:17-Führung. Nun fielen die Tore, die Offensivreihen legten merklich zu. Spielstand nach 50 Minuten: 25:19.

Alen Milosevic meinte: "Wir haben einen guten Auftakt hingelegt, danach haben wir uns aber nicht belohnt, weil wir zu oft an Dennis Klockmann gescheitert sind. Über 60 Minuten haben wir ihnen aber über unsere Abwehr den Schneid abgekauft. Wir haben nach dem Wechsel unser Spiel breit gemacht, aufs Tempo gedrückt und mit der ersten und zweiten Welle Gefahr erzeugt. Letztlich mussten sie sogar nach 45 Minuten den Torwart wechseln. Wir haben die Hanse-Hölle in den Griff bekommen und waren fast auf zehn Tore weg. Das war echt stark von uns."

In den letzten zehn Minuten ließen die Leipziger nichts mehr anbrennen. Mit einem Endergebnis von 28:22 und einem Auswärtssieg im Gepäck konnten die Mann um Trainer Christian Prokop die Heimreise nach Leipzig antreten. Geschäftsführer Karsten Günther war aus dem Häuschen: "Das war eine sensationelle zweite Halbzeit."

Pokal-Highlight am Mittwoch

Spielmacher Philipp Pöter sagte nach dem Spiel: "Ich hätte es vorher nicht gedacht, dass wir hier so klar gewinnen. Grundlage war das Remis zur Pause. Wenn man das schafft, steht der Gastgeber automatisch unter Zugzwang. Unsere Abwehr hat heute grandios gestanden. Wir haben die Taktik des Gegners gut gelesen, viele Nadelstiche über unsere Konter gesetzt und immer wieder wichtige Tore aus allen Mannschaftsteilen erzielt. Nach diesem Sieg freuen wir uns umso mehr auf das Pokalspiel am Mittwoch, das wird ein echtes Highlight." 

Am kommenden Freitag empfangen die Handballer des SC DHfK in der Arena Leipzig Bayer Dormagen. Anwurf ist um 19.30 Uhr. Zuvor geht es bereits am Mittwoch im Pokal gegen die Füchse Berlin.

Marc Bohländer/Frank Schober

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