Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

SC DHFK
Google+ Instagram YouTube
Nordlichter kämpfen sich ran – SC DHfK lässt Punkt in Henstedt-Ulzburg

Zweite Handball-Bundesliga Nordlichter kämpfen sich ran – SC DHfK lässt Punkt in Henstedt-Ulzburg

Wer hätte das in der 20. Minute noch für möglich gehalten? Der SV Henstedt-Ulzburg hat den Handballern des SC DHfK einen Punkt abgetrotzt. Dabei starteten die Gastgeber aus der Umgebung von Hamburg schwach in die Partie, lagen zwischenzeitlich gar mit 1:7 zurück.

Der alte Recke Thomas Oehlrich sicherte den Ball, und damit auch irgendwie den Punkt für den DHfK.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Wer hätte das in der 20. Minute noch für möglich gehalten? Der SV Henstedt-Ulzburg hat den Handballern des SC DHfK einen Punkt abgetrotzt. Dabei starteten die Gastgeber aus der Umgebung von Hamburg schwach in die Partie, lagen zwischenzeitlich gar mit 1:7 zurück. Der Trainer der Frösche, Matthias Karbowski, nahm folglich in der 19. Minute eine Auszeit. Es war bereits die zweite. Doch danach schien der Knoten geplatzt. Ein Tor von Robert Schulze läutete die Aufholjagd ein. Binnen acht Minuten musste der SC DHfK acht Treffer hinnehmen und kam selbst nur zwei Mal zum Zug. Beim 9:9-Gleichstand in der 27. Spielminute zog Leipzigs Trainer Christian Prokop die Notbremse. Mit 9:10 ging es anschließend in die Pause.

Lukas Binder hielt seine Wurfarm in der Unterbrechung anscheinend warm, denn kaum war das Spiel vom Schiedsrichtergespann wieder freigegeben, jagte er das Leder in die Maschen des Henstedt-Ulzburg-Keepers. Doch die Hausherren waren wachsamer als noch zu Beginn des ersten Durchgangs und ließen Prokops Jungs nicht viel durchgehen. Mehr als zwei Tore konnten die Grün-Weißen nicht davon ziehen. In der 40. Minute gelang der Karbowski-Sieben der erneute Ausgleich zum 14:14. Die Führung war den Nordlichtern jedoch nicht vergönnt.

In den letzten Spielminuten wurde es dann richtig knapp. Beim Stand von 22:22 bekamen die Gastgeber einen Siebenmeter zugesprochen, doch Felix Storbeck konnte parieren, Thomas Oehlrich kam an den Ball, passte auf Weber, der das Spielgerät sicherte. DHfK-Coach Prokop nahm 38 Sekunden vor Schluss noch eine Auszeit. Diese 38 Sekunden sollten durch Fehlspiele, Psychotricks und kürzerer Unterbrechungen länger als gedacht werden. Aber keiner der Keeper musste mehr hinter sich greifen. Die Teams trennten sich 22:22.

Johannes Angermann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Spielberichte