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Plzen niedrige Hürde für DHfK Leipzig – Becvar wird Vater

Bundesliga-Generalprobe Plzen niedrige Hürde für DHfK Leipzig – Becvar wird Vater

Gelungene Generalprobe: Der SC DHfK Leipzig hat am Mittwochabend gegen Talent Plzen einen klaren Sieg im letzten Test vor dem Bundesliga-Start eingefahren. Nur bei der Siebenmeter-Verwertung lief es noch nicht nach Plan. Roman Becvar erhielt während des Spiels einen Anruf - er wird Vater.

DHfK-Neuzugang Andreas Rojewski (Mitte) steigt durch die Plzener Jiri Fort (l.) und Michal Tonar einfach durch, als wären sie nicht existent.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Bekanntlich muss die Generalprobe ordentlich in die Hose gehen, damit die Bühnen-Premiere famos wird. Nun ja, bleibt der geneigte Handballfan beim Aberglauben, muss eben das auf den Tisch, was am Mittwoch SC-DHfK-Trainer Christian Prokop Sorgenfalten auf die Stirn getrieben hat. Auch wenn der Test gegen Talent Plzen mit 34:19-Toren (17:10) in der Arena recht deutlich ausfiel.

Zum einen fehlten gleich zwei Neuzugänge. Niclas Pieczkowski stand erst gar nicht auf der Platte. Roman Becvar war im Kopf nicht bei der Sache. Verständlich: Seine Frau liegt in den Wehen, der Anruf kam während des Spiels. Es wird ein Junge. Damit kommt beim SC DHfK innerhalb einer Woche bereits der dritte Sohn zur Welt: Zuvor gab es bereits bei Prokop (Luca) und Fitnesscoach Hagen Pietrek (Hugo) Babyfreuden.

Zum anderen wird Prokop wohl in der Nacht noch von der Sieben-Meter-Verwertung geträumt haben. Andreas Rojewski, ebenfalls Neuzugang, fehlt irgendwie noch das Maß. Der Pole brachte lediglich einen von vier Versuchen im Plzener Netz unter. Nicht zu vergessen, die maue Kulisse: Lediglich 250 Handballfans zog es zur feierlichen Saisonpremiere in die Arena. Das ist mit Sicherheit ausbaufähig.

Milosevic nach Zweikampf angeschlagen

Genug Ansatzpunkte für alle Abergläubigen also. Dagegen lief es für die Leipziger aus dem Spiel ganz ansehnlich. Förmlich wie beim Dreisprung reichten in der ersten Hälfte drei Sätze aus. Nach dem 0:1 zogen die Grün-Weißen erst auf 6:4, dann auf 11:4 und 17:10 davon. Alen Milosevic musste nach einem Schlag auf die Nase ausgewechselt werden. Er klagte über Kopfschmerzen, offenbar aber nichts Schlimmeres. Er wurde vom Arzt nach Hause geschickt.

In der zweiten Hälfte sprang der Abstand auf zwölf Treffer. Thomas Oehlrich steuerte die beiden finalen Treffer bei. Bester Werfer aus dem Feld war Rojewski mit fünf Toren. Fazit Prokop: „Die Abwehr hat so gespielt, wie ich mir das vorstelle. Mit unseren Chancen sind wir teilweise schludrig umgegangen. Und trotz seiner Fehlwürfe genießt Andreas Rojewski das Vertrauen bei den Siebenmetern.“

Eine ganz andere DHfK-Baustelle ist das 100.000 Euro große Etatloch, das die Insolvenz von fluege.de gerissen hat. Deshalb sollen 300 Lose zu je 500 Euro und drei zu je 1000 Euro angeboten werden. Ab dem zweiten Heimspiel bekommen die 16 Gewinner jeweils die Werbeflächen von fluege.de, also LED-Banden und den Platz auf den Trikot. „Wir lösen das Problem gemeinsam“, erklärt Geschäftsführer Karsten Günther. Bis Mittwoch waren schon 150 Lose verkauft.

mro/bly  

Arena Leipzig 51.344651 12.352742
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