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Prestigeduell: SC DHfK Leipzig gewinnt Generalprobe gegen SC Magdeburg

Letzter Test in Naumburg Prestigeduell: SC DHfK Leipzig gewinnt Generalprobe gegen SC Magdeburg

Der SC DHfK Leipzig hat seinen letzten Test am Mittwochabend gegen den SC Magdeburg mit 28:27 (12:13) gewonnen. Rund 700 Zuschauer sahen die Begegnung der beiden ostdeutschen Bundesligateams in Naumburg.

Benjamin Meschke (links) und Niclas Pieczkowski (rechts) vom SC DHfK versuchen den Magdeburger Christian O`Sullivan (M) vom Ball zu trennen.

Quelle: Torsten Biel

Naumburg. Der SC DHfK Leipzig hat seinen letzten Test am Mittwochabend gewonnen. Gegen den SC Magdeburg stand es zum Schlusspfiff im Euroville Naumburg 28:27 (12:13). Rund 700 Zuschauer sahen die Begegnung der beiden ostdeutschen Bundesligateams.

Philipp Weber hatte die Partie gegen seinen alten Verein zur Generalprobe für die neue Spielzeit erhoben und beide Teams gingen mit ordentlich Feuer in den Armen die Aufgabe an. Nach einer ausgeglichenen Startviertelstunde zog der SCM Tor für Tor weg und führte in der 21. Minute durch einen Treffer von Michael Damgaard mit 11:7. Vor allem der Rückraum der Magdeburger stellte den SC DHfK ein ums andere Mal vor Probleme. Trainer André Haber nahm einige Korrekturen in seiner Abwehr vor, danach kämpften sich die Grün-Weißen wieder heran, bis zum 12:13 in der Halbzeitpause.

Zwei rote Karten in Hälfte zwei

In der zweiten Hälfte kamen die Zuschauer in der spannenden Partie voll auf ihre Kosten. Wie intensiv das Prestigeduell geführt wurde, zeigten die beiden roten Karten gegen Aivis Jurdzs (40.) und Piotr Chrapkowski (46.) nach jeweils drei Zeitstrafen. Leipzig erkämpfte sich mehrfach eine Zwei-Tore-Führung und hatten den SCM-Rückraum besser im Griff. In der Schlussphase zeigten die Leipziger die besseren Nerven und erzielten durch Yves Kunkel mit einem Konter in der Schlusssekunde das letzte Tor.

"Wir freuen uns über ein gutes Spiel gegen einen guten Gegner. Wir könnte noch einmal einige Dinge ausprobieren. Unser guter Weg hat sich bestätigt", sagte DHfK-Coach André Haber. Franz Semper meinte: "Gegen Magdeburg sind es immer feurige Spiele. Das war noch einmal ein guter Härtetest." SCM-Trainer Bennet Wiegert war "absolut unzufrieden" mit der Leistung seiner Mannschaft. "So einen Test darf man nicht verlieren. In der zweiten Hälfte sind wir unter Stress systemfremd geworden. Ich hätte das Spiel gern mit zehn Toren gewonnen. Unter dem Strich war es aber nicht die Leistung, die ich mir vorstelle. Die großen Alarmglocken müssen deshalb bei uns aber nicht angehen."

Kretzschmar gibt einstelligen Platz als Ziel aus

DHfK-Aufsichtsratsmitglied und künftiger Sky-Experte Stefan Kretzschmar gab schon am Tag vor dem Spiel seine Prognose für die neue Saison ab. "Ich würde mich über einen einstelligen Tabellenplatz freuen, das wird aber eine Herkulesaufgabe", sagte der 44-Jährige. Und noch einen Traum hat Kretzschmar."Ich wünsche mir einen Zuschauerschnitt von 4500 bis 5000."

Die Mannschaft habe es allemal verdient. "Wir spielen jetzt mit dem stärksten Kader, den wir je in Leipzig hatten", so der frühere SCM-Profi. Kretzschmar ist mit Blick auf die Konkurrenz Realist. "Die ersten sechs Plätze sind in der Bundesliga wohl vergeben", glaubt er, nur die Reihenfolge sei offen. Auf diesen Rängen rechnet er mit den Rhein-Neckar-Löwen, Flensburg, Kiel, Berlin, Magdeburg und Melsungen.

Die Bundesliga startet in der kommenden Woche in die neue Saison. Leipzig und Magdeburg stehen sich am 15. Oktober erneut gegenüber, dann in der Elbestadt.

Von Matthias Roth

SC DHfK: Vortmann, Putera, Jurdzs, Weber (5), Rivesjö (1), Semper (6), Pieczkowski (4), Binder (2), Kunkel (7/4), Strosack (1), Krzikalla, Roscheck, Meschke (1), Milosevic (1)

SCM: Quenstedt - Chrapkowski, Molina Cosano, Damgaard (6), Christiansen (2), Zelenovic (2), O'Sullivan (2), Bezjak, Musche (1), Mertens (2), Weber (5/2), Petterson (2), Musa (5), Kalarasch

Siebenmeter: SC DHfK 4/2 , SCM 3/2

Zeitstrafen: SC DHfK 12 Minuten, SCM 8 Minuten

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