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Relegation: SC DHfK siegt über Tarp-Wanderup - zweites Aufstiegsspiel gegen Dessau

Relegation: SC DHfK siegt über Tarp-Wanderup - zweites Aufstiegsspiel gegen Dessau

Die Treenehalle in Tarp erlebte am Samstagabend Außergewöhnliches. Die gastgebende HSG Tarp-Wanderup bot dem SC DHfK Leipzig über lange Zeit Paroli und musste sich am Ende doch klar mit 26:32 (11:15) geschlagen geben.

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Quelle: Dietmar Möritz

Tarp. In einer sportlich harten Begegnung zeigten beide Teams zunächst viel Respekt voreinander und konnten die Nervosität erst in der zweiten Hälfte ablegen.

Über 600 heimische Zuschauer erlebten, wie ihre Mannschaft dem Favoriten zu Beginn vor allem kämpferisch auf Augenhöhe gegenüber trat und zunächst in Führung ging (2:1, 5). Dann fingen sich die Leipziger und gingen durch Philipp Seitle, Eric Jacob und René Boese in Front. Sie bestimmten da Spiel auch im weiteren Verlauf und ließen sich auch nicht durch den zwischenzeitlichen Ausgleich (9:9, 18) aus dem Konzept bringen.

„Wir wussten, dass wir heute über den Kampf ins Spiel finden müssen“ beschrieb DHfK-Trainer Uwe Jungandreas die Auftaktphase. Dem folgten insbesondere Kapitän Thomas Oehlrich, Uli Streitenberger und Joel Abati, die für ein solides Polster bis zum Pausenpfiff sorgten. Der Weltmeister und Olympiasieger kam ebenso zum Zuge wie Torhüter Goran Stojanovic und beiden wurden zwischendurch auch zum Ziel gellender Pfeifkonzerte des Tarper Publikums.

Unbeeindruckt dessen zeigten die DHfKler im zweiten Abschnitt eine konstante Leistung. Mit einem Michael Galia im Kasten, der zahlreiche Chancen entschärfte, blieb die Partie bis Mitte der Hälfte offen (19:22, 44), bevor den Wölfen zusehends die Puste ausging. Immer wieder Boese, Oehlrich und Seitle erhöhten nun die Schlagzahl. Die Gastgeber verließen sich auf die Künste von Sjören Tölle (6 Tore), Malte Jessen (4) und Arnd Zschiesche (6/6), doch ihr berechenbares Spiel ließ die Fehlerquote zunehmen und den Vorsprung der Gäste binnen weniger Minuten anwachsen (20:27, 50).

Die Vorentscheidung war gefallen. Das Erfolgserlebnis wurde durch eine Rückprellung von Oehlrich getrübt, der über einen Gegenspieler fiel und ausgewechselt werden musste. Er ist laut Mannschaftsarzt Dr. René Touissant am Mittwoch aber wieder mit von der Partie.

Baumgärtel schaffte kurz darauf gar den 21:30-Zwischenstand (56.), was dann doch einen deutlichen Leistungsunterschied in der Schlussphase verdeutlichte. Die Torhüterleistung machte nach HSG-Trainer Kai Nielsen denn auch den Unterschied: „Auf der Position waren uns die Leipziger heute besonders überlegen. Außerdem war nach unserem Staffelsieg am vergangenen Wochenende ein bisschen die Luft raus“, haderte er.

Am Ende steht ein Leipziger Sieg, der Vorfreude auf die zweite Relegationsspiel am Mittwoch (19 Uhr, Ernst-Grube-Halle) macht. Dort trifft man auf den Dessau-Roßlauer HV, die gegen Emsdetten auswärts gewonnen haben. Dann können die DHfKler den Aufstieg endgültig perfekt machen. Die Tickets für das Finale sind fast ausverkauft. 1400 Zuschauer haben sich bereits ihren Platz zum Mitfiebern gesichert. Ab Montag gibt es in der Sportfabrik die restlichen Stehplatzkarten, die Sitzplätze sind bereits vergeben.

Statistik:

SC DHfK Leipzig:

Galia, Stojanovic – Dietzmann, Streitenberger 2, Baumgärtel 2, Oehlrich 6, Binder 1, Boese 7/2, Jacob 4, Wagner, Seitle 6, Telehuz, Abati 3

HSG Tarp-Wanderup:

Dobratz, Henningsen, Schefer – Möller, Jessen 4, Tölle 6, Brüne 3, Desler 1, Worm, Blaszcyk, Lundgaard Petersen 1, Otto, Knaack, M. Petersen 3/1, Zschiesche 6/6

Christoph Masche

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