Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

SC DHFK
Google+ Instagram YouTube
SC DHfK Leipzig entführt Punkt aus Gummersbach

Remis SC DHfK Leipzig entführt Punkt aus Gummersbach

Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Samstagabend im Bundesliga-Auswärtsspiel gegen den VfL Gummersbach ein 23:23-Unentschieden geholt. Der Ausgleich für die Grün-Weißen fiel in letzter Sekunde.

SC DHfK-Trainer Prokop mit Phillip Pöter, dem Top-Torschützen der Partie. (Archivbild)

Quelle: Christian Modla

Gummersbach/Leipzig. Die Leipziger Handballer des SC DHfK haben am Samstag ein Remis beim VfL Gummersbach eingefahren und damit den ersten Auswärtspunkt der Saison ergattert. Kurz vor Schluss überschlugen sich die Ereignisse, für das Happy End sorgte Phillip Weber per Siebenmeter. Bester Werfer auf Leipziger Seite war Philipp Pöter mit acht Treffern.

Leipzigs Tormann Milos Putera konnte sich in der Anfangsphase mehrfach auszeichnen, aber auch Carsten Lichtlein auf der Gegenseite hielt seinen Kasten lange sauber. Erst in der 4. Minute brach der Holländer Mark Bult den Bann und netzte zur ersten Führung für Gummersbach ein. Die Torarmut auf beiden Seiten setzte sich fort, insbesondere Leipzig scheiterte immer wieder an Lichtlein. Philipp Pöter war schließlich in der 7. Minute per Siebenmeter zum ersten Remis erfolgreich, legte per Rückhandwurf sogar vielversprechend zum 2:1 nach.

Der zwölfmalige Meister Gummersbach drehte nach und nach auf, Leipzig ließ in der Schwalbe Arena einige Chancen liegen. Die Heimmannschaft erhöhte auf 4:2, SC DHfK-Trainer Christian Prokop nahm eine erste Auszeit. Leipzig blieb in der Folge dran, Spielstand nach 16 Minuten: 6:5 für Gummersbach. Die erste Hälfte war deutlich von den Torhütern und den Abwehrreihen geprägt, Treffer blieben im Bergischen Land Mangelware. Leipzig stand hinten recht sicher, blieb aber nach vorne etwas glücklos. Gummersbach warf bis zur Pause einen Drei-Tore-Vorsprung heraus, die Grün-Weißen aus der Messestadt lauerten aber weiter in Reichweite. Spielstand nach 30 Minuten: 12:9 für die Hausherren.

Pöter sorgt für die Führung

Der SC DHfK kam mit Elan aus der Kabine, konnte schnell verkürzen. Während Weltklassemann Carsten Lichtlein bei Gummersbach draußen blieb, pirschten sich die Leipziger bis auf 12:13 heran. Doch es kam noch besser, Christoph Steinert erzielte in der 35. Minute mit einem fulminanten Wurf aus dem Rückraum sogar den Ausgleich. Grün-Weiß kam nun besser ins Spiel und konnte dank Philipp Pöter erstmals eine Führung auf die Anzeigetafel bringen. Auch Lukas Binder traf, Leipzig war in Minute 38 nun mit zwei Toren vorne. Die engagierte Vorstellung zahlte sich aus, doch es blieb ein enger Handball-Fight. Gummersbach ließ sich nicht abschütteln, Raul Santos traf per Siebenmeter zum abermaligen Ausgleich – 17:17.

Die Partie wogte nun hin und her, auch Stürmerschreck Carsten Lichtlein kehrte in das Gummersbacher Gehäuse zurück. Lukas Binder und Maximilian Janke sorgten nichtsdestotrotz für die abermalige Leipziger Führung, 18:20. Zehn Minuten vor Spielende stand die Partie auf Messers Schneide. Simon Ernst nagelte den Ball für Gummersbach in den Winkel, zuvor hatte Leipzigs Milos Putera Rot gesehen und musste von der Platte. Felix Storbeck übernahm. Der SC DHfK lag sieben Minuten vor dem Ende hauchdünn mit einem Treffer vorne. Philipp Pöter erhöhte mit seinem achten Tor auf 20:22, nun war der Auswärtserfolg zum Greifen nah.

Spannende Schlussphase

Gummersbach konterte mit dem Anschlusstor, Lucas Krzikalla scheiterte dafür an Lichtlein. Die Hausherren machten im Gegenzug das Spiel schnell, bekamen einen weiteren Siebenmeter zugesprochen. Raul Santos verwandelte – Ausgleich. Für Leipzig kam es noch schlimmer, nun überschlugen sich die Ereignisse. Gummersbach erhielt 36 Sekunden vor Schluss einen weiteren Strafwurf zugesprochen, abermals Santos netzte zur Führung ein. Mit der allerletzten Aktion rettete Philipp Weber den Leipzigern das Remis. Der Rückraumspieler markierte mit einem Siebenmeter-Heber das letzte Tor des Spiels. Endstand: 23:23.

Die Leipziger Handballer haben nun etwas Zeit zum Verschnaufen. Am Mittwoch, den 7. Oktober, kommt mit der SG Flensburg-Handewitt der amtierende Pokalsieger in die Messestadt. Die Partie in der Arena wird um 19 Uhr angeworfen.

Zuschauer: 3638

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Spielberichte