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SC DHfK Leipzig erkämpft Punkt bei der HSG Düsseldorf - Vereinsfusion im Gespräch

SC DHfK Leipzig erkämpft Punkt bei der HSG Düsseldorf - Vereinsfusion im Gespräch

Bis zehn Minuten vor Schluss liefen sie einem Rückstand hinterher, übernahmen dann die Führung – doch am Ende reichte es doch nur zu einem Unentschieden. Mit einem starken Schlussspurt bei der HSG Düsseldorf haben sich die Zweitliga-Handballer des SC DHfK Leipzig am Montagabend einen Punktgewinn erkämpft.

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Hart umkämpfte Partie: Ole Dietzmann vom SC DHfK Leipzig setzt sich gegen zwei Düsseldorfer durch.

Quelle: Rainer Justen

Düsseldorf/Leipzig. Das 25:25 (16:11)  könnte für die finanziell angeschlagenen Düsseldorfer das letzte Spiel der Saison gewesen sein.

Am Dienstag lädt die HSG, die vergangene Woche Insolvenzantrag stellte, gemeinsam mit dem Ligakonkurrenten DHC Rheinland zu einer Pressekonferenz. Spekuliert wird über eine mögliche Fusion beider Teams mit dem Spielrecht der Dormagener Handballer des DHC.

Doch zunächst machten die Düsseldorfer im letzten Spiel vor der Winterpause der Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas das Leben schwer. Auf Augenhöhe mit dem SC DHfK in die Partie gestartet, konnten sich die Gastgeber nach der ersten Viertelstunde (7:7) in Führung setzen und ihren Vorsprung nach und nach ausbauen.

Vor allem dank eines überragend aufspielenden Ernir Arnarson, der insgesamt neun Treffer für sein Team beisteuerte, gingen die Hausherren bis zur Pause mit fünf Toren in Front (16:11). „Düsseldorf war der erwartet schwere Gegner“, sagte Leipzigs Trainer Jungandreas nach der Partie. Vor allem mit der Chancenauswertung und dem taktischen Verhalten seines Teams war er nicht ganz zufrieden. „Wir haben viele Gegentreffer über das Abwehrzentrum kassiert, was wir eigentlich vermeiden wollten“, so der Coach.

Mit viel Einsatz gelang es den Leipzigern nach dem Seitenwechsel jedoch, den Rückstand wettzumachen. In der 51. Minute erzielte Thomas Oehlrich – mit fünf Treffern bester Torschütze auf Seiten des SC DHfK neben Steve Baumgärtel – den erstmaligen Ausgleich in Hälfte zwei. Lukas Binder und René Wagner brachten die Messestädter sogar mit 23:21 in Führung. Doch in den letzten Minuten gaben die Grün-Weißen das Spiel noch aus der Hand. Nach zwischenzeitlichem 25:24 für die Düsseldorfer traf Baumgärtel eine Minute vor Schluss zum 25:25-Endstand.

Ärgern über den verpassten Sieg vor 765 Zuschauern im Castello wollte sich Jungandreas nicht. „Mit diesem Punkt muss man zufrieden sein, wenn man zur Pause mit fünf Toren zurück liegt“, meinte der Trainer und zog insgesamt ein zufriedenes Halbjahres-Fazit: „21 Punkte zu Weihnachten, das ist mehr als sich alle vor der Saison erträumt haben.“

Robert Nößler

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