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SC DHfK Leipzig gewinnt letztes Heimspiel gegen HSC Bad Neustadt

SC DHfK Leipzig gewinnt letztes Heimspiel gegen HSC Bad Neustadt

Leipzig. Die Handballer des SC DHfK Leipzig verabschieden sich mit einem Sieg aus der Drittliga-Saison. Der Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas, die bereits als Staffelsieger feststand, reichte am Samstag Abend eine mäßige Vorstellung, um sich gegen den Tabellen-Neunten HSC Bad Neustadt mit 27:25 (13:12) durchzusetzen.

Bester Werfer in der Ernst Grube Halle auf Seiten der Leipziger war Kapitän Thomas Oehlrich mit neun Treffern. Für die Gäste war Stefan Linsmeier mit fünf Toren am erfolgreichsten.

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Leipzig. Die Handballer des SC DHfK Leipzig verabschieden sich mit einem Sieg aus der Drittliga-Saison. Der Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas, die bereits als Staffelsieger feststand, reichte am Samstag Abend eine mäßige Vorstellung, um sich gegen den Tabellen-Neunten HSC Bad Neustadt mit 27:25 (13:12) durchzusetzen.

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„Ich muss sagen, dass es schwierig war. Die Jungs waren mit ihren Gedanken schon bei der Relegation nächste Woche. Aber das ist auch logisch“, nahm Jungandreas seine Spieler ob der schwachen Vorstellung gegen Neustadt in Schutz. „Wir haben gut angefangen, unsere Chancen dann aber nicht genutzt, was uns aus dem Tritt gebracht hat.“ Umso erfreuter war Jungandreas, dass „wir die makellose Heimbilanz gehalten haben“.

Erfreut war auch der Gästecoach, obwohl sein Team verloren hatte. Denn für Neustadt sei es das beste Auswärtsspiel der Saison gewesen. „Ich muss meinen Spielern ein großes Kompliment machen, dass sie sich so achtbar aus der Affäre gezogen haben. Wir wollten primär eigentlich nur gut ausschauen. Dass es dann so gut funktioniert hat, freut mich“, sagte Matthias Obinger.

In dem Spiel, das nur noch Symbolcharakter hatte, gehörten die Anfangsminuten den Leipzigern. Aus einer kompakt stehenden Abwehr heraus zog der Staffelsieger sein schnelles Spiel auf. Allerdings schlichen sich vermehrt Konzentrationsschwächen im Abschluss ein. Allein durch fünf hintereinander verworfene Bälle gelang es Neustadt zum 8:8 auszugleichen.

Neben der schwachen Offensive baute die Mannschaft von Jungandreas auch defensiv ab. Der Coach reagierte, wechselte den unglücklich agierenden Torhüter  Michael Galia in der 17. Minute aus. Der Wechsel brachte den gewünschten Effekt: Sebastian Schulz hielt zwei Würfe in Folge, sah den freistehenden René Boese, der die Konterpässe sicher verwandelte.

Das zwischenzeitliche Hoch der Leipziger hielt jedoch nur für kurze Zeit. Die Folge: Neustadt ging in der 25. Minute erstmals in der Begegnung mit 12:11 in Führung. Erst in den Schlussminuten der ersten Halbzeit schaffte Leipzig wieder die Wende und ging mit 13:12 in die Pause. „Man hat gesehen, dass es für uns schwer wird, wenn wir nicht 100 Prozent konzentriert spielen“, erklärte Jungandreas.

Und auch Ulrich Streitenberger sagte: „Wir hätten schon längst mit acht Toren führen müssen. Schön war das Spiel nicht. Aber es ist halt nicht einfach, die Spannung hoch zu halten, weil der ein oder andere schon mit den Gedanken bei den Relegationsspielen ist.“

Auch nach dem Seitenwechsel begann Leipzig mit Tempo, baute den Vorsprung kurzzeitig auf drei Tore aus, um dann erneut auf Grund von Nachlässigkeiten in Angriff und Abwehr Gefahr zu laufen, den Ausgleich zu kassieren. Doch der Drittliga-Meister fing sich und setzte sich von 19:15 auf 23:18 ab. Wieder schien es, als ob der SC DHfK das Spiel im Griff hätte. Doch Neustadt nutzte im Gegensatz zum Gastgeber konsequenter seine Torchancen und kämpfte sich so bis zur 51. Minute auf 23:22 heran. In den letzten beiden Minuten konnten sich die Leipziger beim erstarkten Torhüter Michael Galia bedanken, der den Sieg durch seine Paraden – unter anderem einem Siebenmeter – festhielt.

SC DHfK Leipzig

: Galia, Schulz – Dietzmann (1), Leuendorf, Streitenberger (1), Wolf (1), Baumgärtel (4), Oehlrich (9), Binder (2), Schepers, Boese (4/2), Jacob (3), Wagner (2), Telehuz.

HSC

 

Bad Neustadt

: Badura, Schuchardt – Thomas, Valkovskis (4), Pavlovics, Schröder (1), Linsmeier (5/3), Weth, Eidam (4), Hellwig (1), Gerr, Njálsson, Staume (3), Simon (2), Lazarevic (4).

Zuschauer

: 670

Anne Kunze

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