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SC DHfK Leipzig muss sich Empor Rostock geschlagen geben - viele Gegentore in Unterzahl

SC DHfK Leipzig muss sich Empor Rostock geschlagen geben - viele Gegentore in Unterzahl

Der SC DHfK Leipzig musste sich am Sonntagabend erstmals gegen Empor Rostock geschlagen geben. In vier Zweitliga-Partien gegen das Team aus dem Norden waren die Grün-Weißen bislang drei Mal als Sieger von der Platte gegangen, hatten nur ein Unentschieden hinnehmen müssen.

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Lukas Binder (M.) vom SC DHfK Leipzig im Spiel gegen Empor Rostock am Sonntag (13.10.2013).

Quelle: Rainer Justen

Leipzig/Rostock. Trotz einer engagierten Leistung des Teams von Trainer Christian Prokop riss die Serie nun beim fünften Aufeinandertreffen. 29:32 (15:15) stand es am Sonntag in der Rostocker Stadthalle aus Leipziger Sicht.

Dabei startete der SC DHfK gut in die Begegnung. Mit 4:3 und 5:4 lagen die Gäste zu Beginn der ersten Halbzeit zwei Mal vorn. Danach kamen die Gastgeber über den Rückraum immer wieder zu Treffern, erspielten sich so einen Drei-Tore-Vorsprung. Die Leipziger steckten nicht auf, kämpften sich mit einer starken Energieleistung bis zur Pause auf ein Unentschieden heran.

In der zweiten Halbzeit dominierte Rostock das Spiel jedoch über weite Strecken: dank einer stabilen Abwehr und unzähliger Tore in Unterzahl. Immer wieder verpassten es die DHfK-Handballer, diese entscheidenden Phasen für sich zu nutzen. Die Torausbeute bis zur Mitte des zweiten Durchgangs war mager. Empor dagegen zog zwischenzeitlich auf 25:20 und 27:21 davon.

In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend. Leipzig kämpfte sich auf 28:26 heran. Erneut präsentierten sich die Rostocker in Unterzahl jedoch als abgeklärtere Mannschaft. Den Gästen gelang der wichtige Anschlusstreffer nicht und die Gastgeber konnten sich schließlich von ihren Fans feiern lassen.

"Wir haben immer wieder eine Lösung gegen die offensive Abwehr gefunden", bewertete Coach Prokop die Leistung seines Teams. "Doch entscheidend war, dass wir in der Abwehr keinen Zugriff auf die Rostocker, auf die Schlagwürfe, und Anspiele an den Kreis bekommen haben." Eine Umstellung der Deckung habe zwar Wirkung gezeigt. Aber: "Wir hätten unsere Überzahlsituationen und unsere Siebenmeter besser nutzen müssen, dann wär‘ was gegangen", zeigte sich der Trainer enttäuscht.

Beste Leipziger Werfer waren Lukas Binder, Philipp Weber und Pavel Prokopec mit jeweils sechs Toren. Ihr Team liegt nun auf Rang elf in der Tabelle der 2. Bundesliga. Empor Rostock schiebt sich mit dem Sieg auf den zweiten Platz vor.

Statistik:

SC DHfK Leipzig:

Tovas, Pulay; Emanuel 2, Streitenberger 1, Krzikalla 1, Binder 6, Gerlich, Boese, Weber 6, Seitle, Prokopec 6/1, Milosevic 3, Feld 3, Göde 1

Empor Rostock:

Kominek, Wetzel; Becvar 7, Milde 4, Dethloff 4, Gruszka 5/3, Flödl, Gamrat, Papadopoulus 5, Zemlin 7

Siebenmeter:

Rostock 3/3, Leipzig 1/4

maf

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