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SC DHfK Leipzig unterliegt Füchsen Berlin überraschend deutlich

1. Handball Bundesliga SC DHfK Leipzig unterliegt Füchsen Berlin überraschend deutlich

In einer wendungsreichen Erstliga-Partie hat der SC DHfK Leipzig am Samstagabend bei den Füchsen Berlin eine 27:34 (13:18) Niederlage erlitten. Trotz gutem Start und starker Schlussphase musste das Team von Trainer Christian Prokop ab Ende einen überraschend hohen Rückstand hinnehmen.

Max Janke vom SC DHfK m Angriff gegen die Füchse.

Quelle: Rainer Justen

Leipzig. Der SC DHfK machte das zunächst Spiel schnell und lag nach zwei Minuten 2:0 vorn. Doch die Hausherren brauchten nicht lange, um sich auf die Leipziger einzustellen. Wenige Sekunden später leitete Petar Nenadic seinen Treffereigen mit einem verwandelten 7-Meter ein und war damit zugleich das erste Füchse-Tor der Partie.

Bis zum 6:6 nach knapp neun Minuten waren beide Teams ebenbürtig, dann nahm Berlin etwas Tempo aus dem Spiel, setzte zugleich aber zu einem Durchmarsch an. In den folgenden acht Minuten verbuchte die Heimseite 6 zusätzliche, SC DHfK dagegen nur einen. Eine erste Auszeit von Prokop konnte die Füchse nicht stoppen, auch die zweite drei Minuten später läutete keine Wende ein. Vom 7:12 an hetzte Prokops Mannschaft den Gastgebern hinterher. Beim Stand 12:18 ging es in die Pause.

Auch in der zweiten Hälfte änderte sich am Vorsprung der Füchse zunächst nichts. Er wuchs binnen vier Minuten sogar auf sechs Tore an. Dann aber fand der SC DHfK wieder etwas zurück in die Partie, blockte hinten Berliner Angriffe und kam vorne durch Treffern von Philipp Pöter, Lucas Krzikalla und Christoph Steinert erst auf 20:23 und schließlich sogar bis zum 24:25 Anschlusstreffer in der 48. Minute wieder heran.

Doch Leipzig gelang es nicht mehr, die Partie zu drehen. Stattdessen wachten die Füchse wieder auf und setzten sich in den letzten zehn Minuten immer weiter ab. Am Ende fiel die Führung mit sieben Toren Abstand dann doch etwas hoch aus, gemessen an der engagierten Leistung, die Leipzig auf die Platte gebracht hatte.

Coach Prokop zeigte sich am Ende dennoch weitgehend zufrieden mit der Leistung seiner Männer: "Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben von Beginn an eine gute Angriffsleistung und ein sehr variables Spiel gezeigt. Leider hatten wir in der ersten Halbzeit keine gute Torhüterleistung, im zweiten Abschnitt konnten sich dann beide Torhüter steigern", sagte der Trainer. Auf der Gegenseite konstatierte Elingur Richardsson für die Füchse: "Leipzig hat es uns nicht einfach gemacht. Das Tempospiel meiner Mannschaft war in der ersten Halbzeit sehr gut, doch mit unserer Abwehrleistung bin ich nicht zu 100 Prozent zufrieden."

SC DHfK Leipzig: Storbeck, Putera - Steinert 5, Jurdzs 3, Krzikalla 2, Pöter 10/4, Oehlrich, Binder 3, Janke, Sommer, Roscheck, Zhedik, Milosevic 4, Remke

Füchse Berlin: Heinevetter, Stochl – Wiede 4, Elisson, Fritz 2, Vukovic 4, Gojun, Vrazalic, Nenadic 13/7, Tönnesen, Plaza Jimenez, Weyhrauch 2, Nielsen 2, Petersen 8/2

Zeitstrafen: Füchse 5, DHfK 1

Zuschauer: 7205

7m: Füchse 10/9, DHfK 6/4

Schiedsrichter: Hanspeter Brodbeck, Simon Reich

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