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SC DHfK Leipzig unterliegt auswärts gegen Kiel

Handball-Bundesliga SC DHfK Leipzig unterliegt auswärts gegen Kiel

Es war erst der Anfang der „Nordfestspiele“: Der SC DHfK unterlag am Sonnabend beim THW Kiel mit 25:29. Dabei starteten die Gäste gut in die Partie.

Trainer Christian Prokop (Mitte) hatte von seinen Spielern rund um Maximilian Janke (13) und Bastian Roscheck (19) hundert Prozent verlangt. (Archivbild)

Quelle: Christian Modla

Kiel. Auswärtsniederlage für Leipzigs Handballer: Der SC DHfK hat am Sonnabend gegen den THW Kiel mit 25:29 verloren. Obwohl die Leipziger gut in den Abend starteten und die Kieler im Vorfeld der Partie mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen hatten, gewannen die Gastgeber am Ende verdient. Dabei hatte Trainer Christian Prokop von seinem Team 100 Prozent Einsatz gefordert.

Und so begannen die „Nordfestspiele“ – am Mittwoch muss der DHfK ebenfalls auswärts gegen SG Flensburg-Handewitt ran – vielversprechend. Die Gäste legten gut los, gingen nach zwei Treffern von Niclas Pieczkowski in Führung. "Wir hatten einen sehr schlechten Start und Leipzig hat uns am Anfang schwindlig gespielt", sagte Kiel-Trainer Alfred Gisslason. Die hielten sie, bis Kiel in der 14. Minute mit einem Wurf von der 7-Meter-Linie zum 6:6 ausglich.

Von da an spielten beide Mannschaften ähnlich stark, wechselten sich mit den Treffern ab. In der 23. Minute zog der Tabellenzweite das Tempo dann merklich an. Während den Leipzigern in den letzten Minuten kaum etwas gelang, konnte der Gastgeber weiter Boden gut machen. So schickte der THW die Leipziger nach einer deutlichen Leistungssteigerung mit sechs Punkten Rückstand in die Kabine (18:12).

Doch auch die zweite Hälfte begann gut für die Messestädter. Nach und nach arbeitete sich der DHfK zurück ins Spiel, konnte den Vorsprung der Kieler in der 39. Minute zunächst von sechs auf zwei Tore schmelzen (20:18). Doch näher kam das Team von Trainer Prokop nicht mehr an die Gastgeber heran.

In den letzten Minuten lief bei den Leipzigern wenig zusammen, auch der THW schwächelte. Zwischenzeitlich vergingen Minuten ohne Treffer in der Kieler Sparkassen-Arena – die Flaute beendete erst Nikola Bilyk mit einem Tor für die Gastgeber (23:20). Kurz vor dem Ende zogen die Kieler dann endgültig davon, ließen die Partie langsam auslaufen. "Wir sind heute nicht unzufrieden mit unserer Leistung. Wenn man auswärts beim THW antritt, weiß man um die Rollenverteilung, doch wir wollten hier nicht nur mitspielen, sondern offensive Akzente setzen", miente DHfK-Coach Christian Prokop.

So verliert der SC DHfK am Ende trotz couragierter Leistung mit 25:29. Für die Leipziger geht es vorerst nicht zurück in die Messestadt. Bis zu ihrem Match gegen Flensburg (Mittwoch, 20.15 Uhr) bleibt das Team an der Küste.

THW Kiel: Landin, Wolff; Duvnjak 9, Firnhaber, Sprenger, Wiencek 3, Ekberg 5/3, Zeitz, Dahmke 1, Brozovic 1, Vujin 3, Bilyk 7, Nilsson, Santos
SC DHfK Leipzig: Putera, Vortmann; Semper 6, Steinert 5/4, Jurdzs 1, Binder 1, Janke 2, Pieczkowski 6, Roscheck, Strosack, Meschke, Becvar 2, Milosevic 2/1
Zuschauer: 10285 Handballfans in der Sparkassen-Arena
Siebenmeter: Kiel: 5/3, Leipzig 6/5
Zeitstrafen: Kiel 4 Min, Leipzig 6 Min

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