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SC DHfK Leipzig verspielt gegen Erstligaabsteiger Ludwigshafen Vier-Tore-Vorsprung

SC DHfK Leipzig verspielt gegen Erstligaabsteiger Ludwigshafen Vier-Tore-Vorsprung

Der SC DHfK Leipzig ist am Samstag in der 2. Handball-Bundesliga nicht über ein Unentschieden hinausgekommen. Die Messestädter gaben beim 23:23 (13:10) bei Erstliga-Absteiger TSG Ludwigshafen-Friesenheim einen Vier-Tore-Vorsprung aus der Hand, können aber zumindest mit ihrem sechsten Auswärtspunkt die Heimreise antreten.

Der SC DHfK Leipzig hat am Samstagabend (3. Dezember 2011) gegen Erstligaabsteiger Ludwigshafen einen Vier-Tore-Vorsprung verspielt.

Quelle: Rainer Justen

Ludwigshafen/Leipzig. 1120 Zuschauer sahen eine bis zuletzt offene Partie, in der zwei Sekunden vor Schluss die Entscheidung über Sieg oder Niederlage fiel. Nur Momente vor Ablauf der zweiten Halbzeit erhielt TSGler Felix Kossler wegen unsportlichen Verhaltens Rot und die Leipziger einen Freiwurf, der jedoch nicht zum Sieg verhelfen konnte. Es blieb beim Remis.

Ob das Unentschieden einen gewonnen oder doch einen verlorenen Punkt für den DHfK bedeutet? "In der Mitte liegt die Wahrheit", sagt DHfK-Coach Uwe Jungandreas. "Obwohl wir Mitte der zweiten Halbzeit im Rückstand waren, haben wir nicht aufgegeben und weiter gemacht." Dass der später wieder herausgespielte Drei-Tore-Vorsprung jedoch nicht über die Zeit gebracht werden konnte, sei als Punktverlust zu werten.

Sowohl die Leipziger als auch die Gastgeber ließen in den Anfangsminuten mehrere gute Tormöglichkeiten aus. Hinzu kam, dass Leipzigs Galia bereits in der sechsten Minute disqualifiziert wurde. Der Torhüter wollte einen Konter unterbinden, foulte dabei allerdings seinen Gegenspieler. Ersatz Oliver Krechel kompensierte den Ausfall zunächst gut. Aus einer sicher agierenden Abwehr heraus schafften es die Leipziger, sich mit 12:8 (24.) abzusetzen.

In der zweiten Hälfte kämpfte sich der Gegner jedoch wieder zurück, ging seinerseits mit 17:16 (42.) in Führung. Insbesondere Torhüter Sebastian Schulz sicherte dem Aufsteiger in der Schlussphase das Remis.

Am treffsichersten präsentierte sich aufseiten der Leipziger Rene Boese (7/3). Die meisten Tore der Gastgeber warf Felix Kossler (9/4), der nach seinem Spielausschluss mit einer Sperre rechnen muss. Jeweils nach schweren Fouls sahen Leipzigs Torhüter Michael Galia (6.) und DHfK-Linksaußen Rene Wagner (54.) Rot.

SC DHfK Leipzig:

Krechel, Galia, Schulz – Dietzmann, Streitenberger 5/2, Baumgärtel, Binder, Boese 7/3, Wagner 2, Riehn, Seitle 4, Telehuz, Wolf, Oehlrich 5

TSG Ludwigshafen-Friesenheim:

Bender – Becker 3, Veta, Klimek 2, Bühler, Claussen, Brandt, Hauk 1, Grimm 4/2, Kossler 9/4, Dumitru 1

Zuschauer:

1120

Anne Kunze/chl

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