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SC DHfK erkämpft beim Lehrter SV die ersten Auswärtspunkte der Saison

SC DHfK erkämpft beim Lehrter SV die ersten Auswärtspunkte der Saison

Der Handball-Drittligist SC DHfK hat auch sein erstes Saison-Auswärtsspiel gewonnen. Beim Lehrter SV triumphierten die Leipziger mit 28:25 (15:15). Um den zweiten Doppelpunktgewinn mussten die Spieler von Trainer Sven Strübin allerdings lange zittern.

Leipzig. In der ersten Halbzeit boten sie eine schwache Leistung. Zwar setzten sie durch Philipp Seitle erste wichtige Akzente und erarbeiteten sich früh ein ansehnliches Polster (2:6, 7. Minute), brachen dann aber ein.

Torhüter Sebastian Schulz, der den Vorzug vor dem Grippe geschwächten Michael Galia im Tor erhielt, sah gemäß der neuen Regelauslegung die rote Karte, als er einem herannahenden Lehrter beim herauslaufen leicht berührte. Somit musste der Oldie ab der 10. Minute den Kasten hüten, konnte aber die folgende Serie des Heimteams nicht verhindern (8:7, 15. Minute). Die Strübin-Sieben agierte danach unsicher und beging zahlreiche technische Fehler. Die Lehrter hingegen erwischten einen Tag, an dem lange Zeit alles klappte. Vor allem bei ihrem Torhüter Mark Dyhrberg-Dahl konnten sie sich bedanken, dass sie die Partie bis zum Halbzeitstand von 15:15 weiter offen hielten,

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein Kopf-an-Kopfrennen (17:17, 37. Minute), wobei das Spiel vermehrt durch lange Angriffe, zahlreiche Unterbrechungen und viele Unkonzentriertheiten geprägt war. Bis zur Schlussphase war das Duell spannend (21:20, 48. Minute), doch insbesondere Seitle mit seinen insgesamt neun Treffern sorgte für viel Druck und den entscheidenden Endspurt. Streitenberger netzte in der Schlussminute erstmals zum Drei-Tore-Polster ein, was den Grün-Weißen die zwei schwer erarbeiteten Punkte sicherte.

Lutz Ewert, Trainer des Lehrter SV, hätte seiner Mannschaft einen Punkt gegönnt: „Wir haben lange mitgehalten, waren spielerisch den Leipzigern ebenbürtig. Doch am Ende fehlt uns die Cleverness, selbst in Front zu gehen. Stattdessen haben uns die individuell besseren Spieler der Gäste den Zahn gezogen.“

Etwas anders beurteilt DHfK-Coach Sven Strübin die Partie: „Durch die frühe rote Karte haben wir uns unnötig verunsichern lassen, sowohl in der Offensive als auch defensiv. Mit  den zahlreichen Ballverlusten haben wir uns das Leben zusätzlich schwer gemacht.“

Christoph Masche

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