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SC DHfK erringt souveränen 30:25-Auswärtssieg gegen Tarp-Wanderup

SC DHfK erringt souveränen 30:25-Auswärtssieg gegen Tarp-Wanderup

Der SC DHfK hat den Schleswig-Holsteinischen HSG Tarp-Wanderup deutlich mit 30:25 geschlagen. Das Ergebnis gegen den Tabellenletzten der zweiten Handballbundesliga zeichnete sich allerdings erst in der zweiten Spielhälfte ab.

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Lukas Binder vom SC DHfK (Archivbild)

Quelle: Rainer Justen

Leipzig. Trotz eines rasanten Starts hatten die Grün-Weißen in Hälfte eins große technische Probleme.

Mit zwei Treffen von Philipp Weber und Lukas Binder ging Leipzig zunächst 0:2 in Führung. Im Anschluss ließen die Messestädter mehrere Angriffe liegen, machten Abspielfehler und Fehlwürfe. Die Schwäche nutzte Tarp-Wanderups Matthias Hinrichsen konsequent aus, zeigte seine Gefährlichkeit und glich durch zwei Treffer aus. Vor nur rund 200 Zuschauern brachte er sein Team durch einen verwandelten Siebenmeter 6:5 in Führung. "Hinrichsen war die Schaltzentrale von Tarp, er hat seine Mitspieler gut eingesetzt und alle seine Würfe verwandelt", sagte Karsten Günther, Leiter der DHfK Handballabteilung, nach der Partie anerkennend,

Seinen zeitweise zwei Tore zählenden Rückstand konnte der SC DHfK durch Lukas Binder wieder aufholen. Bis zur Pause hatten sich die Leipziger ihren Vorsprung mit 9:12 zurückerobert. "Unsere technischen Fehler haben uns aber weiter Sorgen gemacht, so blieb das Spiel eng", so Günther.

In den zweiten 30 Minuten wurden die Grün-Weißen dann die klar Spielbestimmende Mannschaft, trotz der Schwäche bei den Siebenmetern, bei denen Leipzig vier von sechs Würfen liegen ließ. Auch stand der DHfK immer wieder in Unterzahl auf der Platte, musste insgesamt sieben Zeitstrafen hinnehmen. "Durch unsere starke mannschaftliche Geschlossenheit konnten wir die Partie aber sicher für uns entscheiden", so Günther.

Tarp-Wanderup, erst seit dieser Saison in Bundesliga 2, gab trotz Rückstand nicht auf und versuchte sich immer wieder durch die Leipziger Abwehr zu kämpfen. Doch näher als vier Zähler ließen die Messestädter die Gastgeber nicht mehr an sich herankommen. So musste sich die Heimmannschaft aus dem hohen Norden schließlich trotz der beiden Schlusstreffer mit einem Fünfpunkte-Rückstand geschlagen geben.

SC DHfK:

Pulay, Tovas - Binder 7, Gerlich 5, Jonsson 5, Weber 3, Milosevic 3, Krzikalla 3, Prokopec 2/1, Oehlrich 1, Boese 1, Emanuel, Streitenberger, Göde

Clemens Haug

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