Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

SC DHFK
Google+ Instagram YouTube
SC DHfK gegen Altenholz ohne Gnade: Leipziger Handballer deklassieren den Aufsteiger

SC DHfK gegen Altenholz ohne Gnade: Leipziger Handballer deklassieren den Aufsteiger

Leipzig. Oh du schöne Weihnachtszeit: Die Zweitliga-Handballer des SC DHfK Leipzig feierten am dritten Advent ihren dritten Sieg in Serie.

Am Sonntag bezwangen die Grün-Weißen den Aufsteiger TSV Altenholz vor 1801 Zuschauern in der Arena mit 37:22 (19:12). Damit festigte das Team von Trainer Christian Prokop seinen Platz im vorderen Drittel der Tabelle.

Vor der Partie ein emotionaler Moment für Michael Galia: Zum letzten Mal klatschten die Fans für den Mann, der seit 2009 das Tor der Leipziger hütete. Der 41-Jährige wechselt zum Viertligisten TuS Radis, für den bereits die Ex-DHfKler Maik Wolf und Andreas Weikert auflaufen.

Optimaler Start

Im letzten Heimspiel des Jahres wurden die Hausherren ihrer Favoritenrolle sofort gerecht und führten schnell mit 3:0. Nach einer Viertelstunde hatte der SC DHfK sein Polster sogar auf fünf Tore erhöht. „Mich hat besonders gefreut, dass wir im ganzen Spiel von allen Positionen Gefahr ausgestrahlt haben“, zeigte sich Trainer Christian Prokop zufrieden. Matthias Gerlich und Philipp Weber harmonierten im Leipziger Rückraum, dafür saß Pavel Prokopec draußen. Der Spielmacher musste wegen einer Knieverletzung passen. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Immerhin gab es nach einer MRT-Untersuchung Entwarnung: Der Meniskus ist nicht betroffen.     

Die Leipziger Deckung funktionierte hervorragend, sodass Altenholz meist nur über die Außenposition zu Treffern kam. Doch darauf hatte sich Torhüter Gabor Pulay rasch eingestellt, parierte in der ersten Halbzeit außerdem drei Siebenmeter. „Wir sind heute zu oft an den starken Leipziger Torhütern gescheitert und dadurch schnell ins Hintertreffen geraten“, sagte Klaus-Dieter Petersen, TSV-Trainer und ehemaliger Nationalspieler.

Nach 20 Minuten stand es 13:8. Das Prokop-Team spielte sich gegen den Drittletzten der zweiten Liga bis zur Pause in einen Rausch. „Wir befinden uns gerade in einem guten Entwicklungsprozess und hatten heute keine Schwächephasen“, freute sich der fünffache Torschütze Gerlich.   

Schützenfest in der zweiten Halbzeit

Die Grün-Weißen nutzten in der 38. Minute die Überzahl und waren beim 24:14 zum ersten Mal auf zehn Tore enteilt. An diesem Tag konnte nichts mehr anbrennen. Zu harmlos agierten die Wölfe aus Schleswig-Holstein. Also ging das Schützenfest weiter. Nach einer Dreiviertelstunde traf Weber zum 29:17. „Dort, wo wir momentan stehen, gehören wir auch hin und werden uns festbeißen“, kündigte Philipp Weber nach dem Sieg, der dem SC DHfK Platz vier bescherte, selbstbewusst an.

Altenholz, in dieser Saison noch ohne einen einzigen Auswärtspunkt, war in allen Belangen unterlegen. Sogar DHfK-Spielmacher Alexander Feld durfte nach seiner Verletzung in den letzten Minuten der Partie erstmals wieder spielen. „Wenn man nach sechs Wochen wieder vor den eigenen Fans auflaufen darf, ist das ein tolles Gefühl. Aber ich muss erstmal wieder in den Rhythmus kommen“, sagte der 20-Jährige. Seine Mannschaft schrammte mit einer souveränen Vorstellung knapp an der 40-Tore-Marke vorbei.

Statistik:

SC DHfK Leipzig:

Tovas, Pulay, Emanuel 2, Streitenberger; Krzikalla 2; Oehlrich 1; Binder 9; Jonsson 1; Gerlich 5; Boese 7/4; Weber 6; Prokopec; Milosevic 4/1; Göde, Feld

TSV Altenholz:

Kastening 4, Boldt, Hossner, Weber, Calvert 2, Röder 1, Starke 4/2, Reinert, Köpke 7, Volquardsen,  Wegner 2, Firnhaber, Drecke, Ranke 1, Lipp 1

Siebenmeter:

DHfK: 5/5   TSV: 5/2

Zuschauer:

1801

Anne Grimm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Spielberichte