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SC DHfK unterliegt knapp im Test-Turnier gegen Magdeburg

BWG-Cup in Halle SC DHfK unterliegt knapp im Test-Turnier gegen Magdeburg

War die knappe Niederlage ein erster Vorgeschmack auf die kommende Erstligasaison? Am Donnerstagabend haben die Handballer der SC DHfK den BWG-Cup in Halle bestritten. In dem Mini-Turnier mussten sich die Leipziger am Ende dem SC Magdeburg geschlagen geben.

Auch der zweite Sieger durfte am Donnerstag feiern. Ob die grüne "Trophäe" den Heimweg nach Leipzig überstanden hat, ist nicht bekannt. (Handyfoto)

Quelle: mro

Leipzig/Halle. Gegen den SC Magdeburg haben die Handballer des SC DHfK am Donnerstag dann doch den Kürzeren gezogen. Die Leipziger legten auf dem Rückweg aus dem Trainingslager in Naumburg einen Zwischenstopp in Halle ein. Am Abend stand der BWG-Cup in der Saalestadt an.

Zuerst stand um 18 Uhr der thüringische Landesligist HSV Sömmerda auf der Platte. Der unterklassige Gegner konnte mit dem Leipziger Team um Trainer Christian Prokop zunächst gut mithalten. Nach zehn Minuten hatte Sömmerda dem DHfK ein 4:4 abgetrotzt. Doch nach 30 Minuten, der regulären Spielzeit im Rahmen des Mini-Turniers, stand es 23:4.

Im zweiten Halbfinale trat der Drittligist USV Halle gegen den SC Magdeburg an. Die Handballer aus der Elbestadt wurden in der Vorsaison vierter in der „stärksten Liga der Welt“. Nach einer halben Stunde stand es 8:22. Magdeburg war damit der Finalgegner für den neuen Ligakonkurrenten aus Leipzig.

Dabei musste Christian Prokop auf seinen starken Rückraum verzichten. Aivis Jurdzs durfte nicht spielen, Sergey Zhedik verletzte sich im Trainingslager und Franz Semper ist bei der Junioren-WM in Südamerika. Dazu fiel auch noch Linksaußen Marvin Sommer aus (Schmerzen an der Schulter). Im Tor fehlte Miloš Putera – er litt unter Magenproblemen und musste in der Kabine bleiben.

Dennoch hielt der SC DHfK gut dagegen. So war der Coach mit der Abwehr zufrieden: „Über das Zentrum ging so gut wie gar nichts.“ Dafür kam Magdeburg über die Außen. „Die Versuche waren leider alle drin.“ Die Grün-Weißen boten dem SCM tapfer die Stirn. Fünf Minuten vor Schluss stand es 14:14.

Im Angriff aber, so schätzte der Leipziger Trainer sein Team ein, seien zu viele Fehler passiert. Diese nutzte Magdeburg gnadenlos für Gegenschläge aus. „Wenn neun Konter im Tor landen, das ist in 30 Minuten schon brutal.“ So wurde Leipzig am Ende mit 15:19 nur Zweiter. Magdeburg holte sich wie im Vorjahr den Sieg. Im kleinen Finale setzte sich Halle mit 23:8 gegen Sömmerda durch.

„Wir spielen im Moment mit unserer Zweitligamannschaft“, sagte Prokop nach der Partie. „Bis zum Saisonauftakt müssen wir aber alle Spieler wieder an Bord haben.“ Zunächst aber bekommen seine Jungs erst mal frei. Drei Tage Pause hat der Trainer verordnet.

Johannes Angermann/ Matthias Roth

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