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SC DHfK verliert hauchdünn in Wetzlar – Weber mit Siegtreffer für die HSG

Handball-Bundesliga SC DHfK verliert hauchdünn in Wetzlar – Weber mit Siegtreffer für die HSG

Der SC DHfK hat den Kampf um Rang sechs vorerst verloren. In einem dramatischen Spiel verloren die Messestädter kurz vor Ende unglücklich mit einem Tor Rückstand, das ausgerechnet ein Ex-Leipziger erzielte.

Der SC DHfK hat knapp in Wetzlar verloren.

Quelle: Susann Friedrich

Leipzig/Wetzlar. Spannender hätte die Ausgangslage vor dem Spiel in Wetzlar kaum sein können. Und spannend blieb es bei der Begegnung vor 4187 Zuschauern am Samstagabend auch bis zur letzten Sekunde. Doch im letztlich verloren die Leipziger sehr unglücklich mit 24:23 (13:13), obwohl sie in einem ausgeglichenen Spiel kurz vor Ende schon wie der glückliche Sieger aussahen.

Vor der Begegnung lagen der SC DHfK und die HSG punktgleich auf den Plätzen sechs und sieben der Tabelle. Diese Ausgeglichenheit zeigte sich zunächst auch auf dem Platz. Beide Mannschaften starteten gut ins Spiel und schenkten sich nichts. Nach zehn Minuten stand es 5:5. Und diese Ausgeglichenheit hielt weiter an. Es dauerte bis zur 25. Minute, bis eines der Teams sich einen Zwei-Punkte-Vorsprung erarbeiten konnte, Wetzlar führte zu dem Zeitpunkt mit 11:9.

Doch die Überlegenheit sollte nur von kurzer Dauer sein: Christoph Steinert und Milos Putera glichen für Leipzig aus. Bis zur Pause standen sich die zwei Mannschaften völlig auf Augenhöhe gegenüber, mit einem folgerichtigen 13:13 ging es in die Halbzeit.

Spannend bis zum Schluss

Auch nach der Pause bleib es weiter ein ausgeglichenes und spannendes Spiel. Konnte Wetzlar zunächst wieder auf zwei Tore davon ziehen, glichen Lucas Krzikalla und Niclas Pieczkowski aus. Franz Semper konnte mit zwei Toren danach sogar auf 15:17 für den SC DHfK erhöhen (40.).  Es blieb weiter spannend, die Leipziger kamen nun aber immer besser ins Spiel. Zwar konnte Wetzlar zum 20:20 ausgleichen, doch kurz darauf lagen die Gäste schon wieder mit drei Toren in Führung und konnten sich immer wieder auf die starken Paraden von Torwart Jens Vortmann verlassen.  

Doch plötzlich war Wetzlar am Drücker und schaffte wiederum den Ausgleich: Fünf Minuten vor dem Ende stand es 23:23. Es sah nach einem gerechten Unentschieden aus. Doch dann machte ausgerechnet der Ex-Leipziger Philip Weber den entscheidenen Treffer zum 24:23 für Wetzlar. Die Partie war gelaufen und der SC DHfK verlor am Ende unglücklich. Weber, der in der nächsten Saison wieder für Leipzig spielen wird, war mit sechs Treffern außerdem erfolgreicher Torschütze seines Teams. Beim SC DHfK erzielte Niclas Pieczkowski ebenfalls sechs Treffer.

luc

Wetzlar 50.55898 8.508165
Wetzlar
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