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SC DHfK verteidigt Tabellenführung gegen Eintracht Hildesheim souverän

SC DHfK verteidigt Tabellenführung gegen Eintracht Hildesheim souverän

Sichere Kiste: Mit einem 31:22 (16:10) hat der SC DHfK Leipzig die Eintracht Hildesheim überraschend deutlich geschlagen. Waren in der vergangenen Saison die beiden Begegnungen gegen die Niedersachsen für die Grün-Weißen noch mit einer Niederlage und einem Remis zu Ende gegangen, arbeitete sich das Team von Trainer Christian Prokop diesmal einen komfortablen Vorsprung heraus, zog zeitweise gar auf elf Tore davon.

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Philipp Weber war mit 12 Treffern gegen Hildesheim erneut bester Werfer des SC DHfK Leipzig.

Quelle: Rainer Justen

Leipzig. Die Leipziger starteten sicher ins Spiel und übernahmen mit dem 1:0 durch Lucas Krzikalla die Führung. Hildesheim hielt zunächst erfolgreich dagegen, glich 1:1, dann 2:2 aus. Doch als Philipp Weber in der 9. Minute den 7-Meter nach Foul an Alen Milosevic verwandelte, begann sich der SC DHfK beim Spielstand 3:2 abzusetzen. Weber, am Sonntag in Topform, erhöhte weiter, erst auf 4:2, dann 5:2. „Vom Ergebnis her könnte man denken, wir haben nahtlos an unsere letzte Auswärtsleistung in Nordhorn angeknüpft. Nach einer Viertelstunde war das auch der Fall. Bis dahin haben wir uns noch etwas schwer getan“, sagte Kapitän Lukas Binder.

Die Gastgeber suchten den Anschluss, ein weiterer Ausgleich gelang ihnen aber nicht. Leipzig blieb 6:5, 7:6 und 8:7 vorne und arbeitete sich dann Tor für Tor erneut einen Vorsprung heraus. Beim Stand 10:6 aus Gästesicht ging es in die Pause. "Hildesheim hat sich im Laufe der ersten Halbzeit an unserer Abwehr aufgerieben, sich im Klein-Klein verstrickt, nur noch Notwürfe zustande gebracht. Wir haben sie zu Fehlern gezwungen“, stellte Alen Milosevic zufriden fest.

Aus seinem Rückstand kam Hildesheim in der zweiten Hälfte nicht mehr heraus. Bis zur 38. Minute zogen die Grün-Weißen mit dem 22:12 auf zehn Tore davon. Den Rest der Begegnung nutzte Christian Prokop, um kräftig durchzuwechseln. Beim Schlusspfiff hatte der SC DHfK immer noch sichere neun Zähler Vorsprung. Mit dem Engergebnis können die Leipziger ihre Tabellenführung in der zweiten Handball-Bundesliga souverän verteidigen.

Binder fand trotz des deutlichen Ergebisses Grund für ein wenig Selbstkritik: „Es gibt ja immer etwas zu meckern in einem Spiel – diesmal war es die Chancenverwertung. Wichtig war aber, dass wir aus dem Rückraum sehr gut getroffen haben. Das war gegen die Hildesheimer besonders wichtig, weil sie kompakt hinten drin stehen und versuchen, unsere Würfe zu blocken.“ Ähnlich fiel die Einschätzung von Milosevic aus. „Wir hätten noch höher gewinnen können, aber wir sind trotzdem sehr zufrieden. Wir waren taktisch sehr gut vorbereitet, haben unsere Linie zu 95 Prozent umgesetzt. Wir haben ganz schön zugelangt, aber die Schiedsrichter haben es laufen lassen."

Statistik

Stationen: 0:1, 2:2, 2:5, 7:8, 9:11, 10:16, 11:17, 12:22, 13:24, 17:26, 21:29

Eintracht Hildesheim: Wetzel, Feshchanka; Struck 5, Tzimourtos 1, Nikolov 1, Stüber, John 2, Zechel, Lungela 2, Zufelde 3, Tzoufras 3, Herbold 5/3, Savvas

SC DHfK Leipzig: Storbeck, Tovås; Semper, Emanuel 4, Krzikalla 2, Pöter 3, Oehlrich, Binder 3, Greß, Boese 1, Roscheck, Weber 12/4, Milosevic 4, Pechstein 2

Zuschauer: 1364 Handballfans in der Sparkassen-Arena

Schiedsrichter: Florian Gerhard (Ingelheim) und Tobias Küsters (Saulheim)

Siebenmeter: Hildesheim 4/3, Leipzig 4/4

Zeitstrafen: Hildesheim 8 min, Leipzig 4 min

chg

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