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Schwarze Nacht für Leipzig: SC DHfK verliert beim Angstgegner

Handball-Bundesliga Schwarze Nacht für Leipzig: SC DHfK verliert beim Angstgegner

Es war wieder nichts zu holen für den SC DHfK Leipzig. Auch im siebten Punktspiel blieben die Grün-Weißen gegen den HC Erlangen ohne Sieg und kassierten eine deftige Niederlage.

Der DHfK musste am Mittwoch eine Niederlage einstecken. (Archivbild)

Quelle: Christian Modla

Erlangen.  Der SC DHfK Leipzig musste beim Angstgegner aus Erlangen beide Punkte lassen. Die Mannschaft von Trainer Christian Prokop verlor in der Arena Nürnberg mit 22:31 (14:11). Bester Leipziger Schütze war Lukas Binder mit fünf Treffern.
 
Leipzig gegen Erlangen: In der Vergangenheit siegten die Sachsen nie gegen die Franken. Von sechs Punktspielen gewann der HC zuvor fünf und gab in der sechsten Partie nur einen Punkt ab. Für die Grün-Weißen war auch in der siebten Begegnung nichts zu holen.
 
Die Vorzeichen standen auch dieses Mal für den SC DHfK ungünstig. Vom Stammpersonal fehlte Abwehrchef Bastian Roscheck mit einer Kapselverletzung. Am Mittwoch musste sich dann auch noch Rückraumspieler Franz Semper mit einem Magen-Darm-Infekt abmelden.
 
Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts. Erlangen spielte in dieser wie jedes Jahr zu dieser Zeit zur „Black Night“ ausgerufenen Partie in ungewohnten schwarzen Trikots. Auch das Publikum trug bis auf die 50 Leipziger Schlachtenbummler das Einheits-Schwarz.
 
Nach einer Viertelstunde zogen zunächst die Gäste, angetrieben von ihrem bis dahin wieder glänzend aufgelegten Torhüter Milos Putera, mit einem Zwischenspurt an und eilten auf 10:7 davon.
 
Zum Leidwesen des SC DHfK ließ sich der HCE davon aber nicht schocken und hatte ab der 20. Minute eine wuchtige Antwort im Arm parat. Mit einem 7:1-Lauf spielten sich die Gastgeber die 14:11-Halbzeitführung heraus. „Für uns wurde es zur Black-Out-Night“, sagte DHfK-Trainer Christian Prokop.
 
 Die Grün-Weißen verloren in dieser Phase vor der Pause ihre Bälle zu leichtfertig im Angriff. Ein altes Manko in dieser Saison kam hinzu: die Siebenmeter. Allein in der ersten Hälfte vergab der SC DHfK drei von vier Versuchen und scheiterte an Keeper Nikolas Katsigiannis. Am Ende blieben sechs Strafwürfe liegen. Auch das Spiel mit dem siebten Feldspieler brachte in dieser Phase statt der Wende drei Gegentreffer in den leeren Kasten. „Da haben sich die Spieler nicht an die Absprachen gehalten“, so Prokop.
 
In der zweiten Halbzeit wurde es nicht besser. Der SC DHfK kam mit der offensiven Deckung der Gastgeber nicht klar und Erlangen zog Tor um Tor bis auf 20:13 davon. „Da waren wir zu sehr am Hadern“, meinte der DHfK-Coach. Den Leipzigern fiel nichts mehr ein. Sie verloren am Ende deutlich mit 22:31 und kassierten die bisher höchste Saisonniederlage. „Solche Phasen hatten wir in der vergangenen Saison auch, jetzt müssen wir in Stuttgart am zweiten Weihnachtstag die richtige Antwort geben“, forderte Kapitän Binder.
 
SC DHfK: Putera, Vortmann – Steinert 2/2,Rojewski 1, Jurdzs 1, Oehlrich, Binder 5, Janke 1, Pieczkowski 4, Strosack, Meschke 1, Becvar 3/2, Milosevic 4
Zeitstrafen: Erlangen 2, DHfK 2
Siebenmeter: Erlangen 5/5, DHfK 4/10
Zuschauer: 5253

Matthias Roth

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